Blendendes Gegenlicht bei tief stehender Sonne?
Starker Fahrtwind, bei dem dir Insekten und Pollen ins Gesicht fliegen?
Aufgewirbelte Steinchen bei schneller Fahrt?
Eine Fahrradbrille schützt deine Augen zuverlässig!
Eine optimale Sicht ist das A und O bei jeder Fahrradtour. Eine Fahrradbrille sorgt für klare Sicht und schützt deine Augen gleichzeitig vor Wind, Insekten, Staub und UV-Strahlung. Auch Radfahrer, die auf eine Sehhilfe angewiesen sind, müssen nicht auf diesen Schutz verzichten. Dafür gibt es Fahrradbrillen mit individueller Sehstärke, die du dir bei einem Optiker anfertigen lassen kannst.
Auf einen Blick
- Die richtige Passform
- Welche Glasfarbe ist die richtige?
- Fahrradbrillen und UV-Schutz
- Wer braucht Fahrradbrillen?
- Empfohlene Fahrradbrillen

1. Die richtige Passform
Vor dem Kauf einer neuen Fahrradbrille, kannst du einige Punkte beachten:
1. Fester Halt
Die Fahrradbrille sollte auch bei holprigen Fahrten sicher sitzen und nicht verrutschen. Nur so kann sie ihre Schutzfunktion zuverlässig erfüllen. Bügel, Brillengröße und -form sollten daher zu deiner Gesichtsform passen.
2. Der richtige Abstand zu den Augen
Die Gläser sollten möglichst nah an den Augen sitzen. Dadurch erhältst du ein großes Sichtfeld und schützt deine Augen besser vor Staub, Insekten und Fahrtwind. Gleichzeitig sollte ein kleiner Abstand zwischen Gläsern und Gesicht bleiben, damit die Brille nicht so leicht beschlägt.
3. Hoher Tragekomfort
Auch bei längeren Fahrten sollte die Brille bequem sitzen. Das Gestell darf weder zu eng anliegen noch Druckstellen an Nase, Ohren oder Schläfen verursachen.
4. Passform mit dem Fahrradhelm
Da beim Radfahren meist ein Helm getragen wird, solltest du die Kombination aus Fahrradbrille und Helm testen. Die Brille sollte problemlos unter den Helm passen und dabei nicht verrutschen oder Druckstellen verursachen.
5. Bruchsichere Gläser
Um das Verletzungsrisiko bei einem Sturz zu reduzieren, solltest du eine Fahrradbrille mit bruchsicheren Kunststoffgläsern, beispielsweise aus Polycarbonat, wählen. Sie sind deutlich widerstandsfähiger als herkömmliche Glasgläser.
2. Welche Glasfarbe ist die richtige?
Die Farbe der Gläser beeinflusst, wie du deine Umgebung wahrnimmst. Je nach Lichtverhältnissen, Wetter und Einsatzbereich können unterschiedliche Glasfarben sinnvoll sein.
Orange
- Geeignet für: bewölkte und wechselhafte Lichtverhältnisse
- Vorteile: Erhöht den Kontrast und lässt Konturen deutlicher hervortreten.
Gelb
- Geeignet für: schlechte Lichtverhältnisse und wenig Sonneneinstrahlung
- Vorteile: Wirkt aufhellend und verbessert den Kontrast. Besonders bei wechselnden Lichtverhältnissen können Details besser erkannt werden.
Blau
- Geeignet für: geringe bis mittlere Sonneneinstrahlung
- Vorteile: Kann die Kontrastwahrnehmung verbessern und eignet sich insbesondere für wechselhafte Lichtverhältnisse.
Schwarz
- Geeignet für: starke bis sehr starke Sonneneinstrahlung
- Vorteile: Reduziert die Lichtmenge und schützt vor störender Helligkeit.
Grau
- Geeignet für: mittlere bis starke Sonneneinstrahlung
- Vorteile: Reduziert Blendung, ohne die natürlichen Farben der Umgebung stark zu verändern. Die Kontrastverstärkung ist dabei eher gering.
Grün
- Geeignet für: starke bis sehr starke Sonneneinstrahlung
- Vorteile: Reduziert die Helligkeit und kann bei intensiver Sonneneinstrahlung für eine angenehmere Sicht sorgen.
Farblos
- Geeignet für: schlechte Lichtverhältnisse, Dämmerung oder Indoor-Sport
- Vorteile: Bietet einen guten Schutz vor Wind, Staub und Insekten.
Einen Blendschutz bietet ein farbloses Glas jedoch nicht!
Verlaufs-Tönung
- Geeignet für: wechselnde Lichtverhältnisse
- Vorteile: Der obere Bereich des Glases ist stärker getönt und reduziert einfallendes Sonnenlicht. Der untere Bereich ist heller und ermöglicht eine kontrastreiche Sicht auf den Untergrund. Dadurch können Hindernisse und Entfernungen besser eingeschätzt werden.
Tipp: Achte zusätzlich auf UV-Schutz, Tönungsstufe und Lichtdurchlässigkeit. Gerade bei häufig wechselnden Lichtverhältnissen können selbsttönende Gläser eine praktische Alternative sein.
3. Fahrradbrillen und UV-Schutz
Die Tönung der Gläser hat nichts mit ihren UV-Schutz zu tun! Entscheidend für Brillen mit UV-Schutz ist allein der integrierte UV-Filter, den man nicht sehen kann!
„Je dunkler die Gläser, desto besser der Schutz vor UV Strahlung“ – Vergiss den Satz!!
Achte stattdessen auf eine entsprechende Kennzeichnung!
4. Wer braucht Fahrradbrillen?
Eine Fahrradbrille ist für jeden Radfahrer sinnvoll – unabhängig davon, ob du mit dem Rennrad, Mountainbike oder Citybike unterwegs bist.
Gegenwind, der zu tränenden Augen führen kann, tritt schließlich bei jeder Fahrt auf. Je höher die Geschwindigkeit, desto stärker wird der Fahrtwind und desto wichtiger wird ein guter Augenschutz. Besonders Rennradfahrer und Mountainbiker sind deshalb häufig mit Fahrradbrille unterwegs.

Wer im Gelände fährt, profitiert zusätzlich vom Schutz vor Staub, Schmutz, Insekten und aufgewirbelten Steinchen. Neben klassischen Fahrradbrillen kommen hier häufig sogenannte Goggles zum Einsatz. Sie ähneln optisch einer Skibrille und sitzen besonders dicht am Gesicht.
5. Empfohlene Fahrradbrillen
Eine große Auswahl findest du hier in unserem Onlineshop:

✓ Linsen aus Polycarbonat
✓ Kratzfest
✓100 % UV-Schutz vor UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlung
✓ Tönung sorgt für angenehme Lichtverhältnisse
✓ Rahmen ist stoßfest und leicht biegsam
✓ Leichte Reinigung

✓Q-Lite-Technologie
✓100 % UV-Schutz vor UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlung
✓Großes Sichtfeld
✓Leichtes Gewicht
✓Optimierte Belüftung
✓Verstellbare Nasenauflage
✓Sportliches Design

✓ UV400-Schutz
✓ Leichte Konstruktion
✓ Sportliche Passform
✓ Schlagfeste Gläser
✓ Großes Sichtfeld
✓ Vielseitig einsetzbar
✓ Nachhaltige Materialien
Übrigens: Diese Fahrradbrillen gibt es in unzähligen Farben und Größen für Jung und Alt zu kaufen.





























