Der Crosstrainer ist mit Abstand das beliebteste Fitnessgerät für zuhause. Dies belegt auch der Trend, denn die Anzahl an Crosstrainern im eigenen Wohnzimmer steigt stetig. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass der Crosstrainer ein Familien-Gerät ist: Besonders Frauen trainieren gerne damit, aber auch Männer und selbst die Großeltern haben Spaß am Ausdauer-Training zu Hause.
Was du beim Crosstrainer Kauf beachten sollst, erklärt Dir Fafit24 jetzt!
Artikel im Überblick
- Die Qualitätsmerkmale eines Crosstrainers
1.1 Bewegungsablauf auf Heimtrainern - Crosstrainer Training: So geht’s richtig
1. Die Qualitätsmerkmale eines Crosstrainers
1.1 Bewegungsablauf auf Heimtrainern
Der Crosstrainer ist ein Fitnessgerät, um primär die Ausdauer zu trainieren. Du kannst aber auch mit speziellen Übungen gewisse Muskelbereiche fokussieren.
Klassischer Crosstrainer oder Ellipsentrainer?
Unter den Crosstrainern gibt es 2 Arten, die sich im Bewegungsablauf unterscheiden:
Crosstrainer

Das Schwungrad ist in der Regel hinten poitioniert.
Es entsteht eine Kreisbewegung.
Dadurch werden die Knie und Füße während der Bewegung stärker angehoben.
Ellipsentrainer

Das Schwungrad ist meist vorne positioniert.
Es entsteht eine langgezogene elliptische Bewegung!
Die Füße bleiben dabei stärker in einer flachen Bewegung, sodass der Ablauf an die natürliche Bewegung beim Skilanglauf erinnert.
2. Bremse
Ein wichtiger Punkt in der Auswahl des perfekten Crosstrainers für dich ist die Bremse. Die Bremse bestimmt unter anderem den Trainingsablauf und die Funktionen des Gerätes.
Crosstrainer gibt es mit 2 Bremssystemen
Magnetbremse
- Günstiger im Preis
- Stufenweise verstellbar
- Je höher die Stufe, desto höher ist auch der Widerstand.
Induktionsbremse / Wirbelstrombremse
- Hochwertiger
- Verschleiß ist geringer
- Der Widerstand lässt sich stufenloser und präziser einstellen.
Tipp: Bei dieser Bremsen-Art ist eine Ergometer-Funktion, also Trainingsprogramme, die über den Puls gesteuert werden, möglich
3. Schwungmasse

Ein entscheidender Faktor für das Training mit einem Crosstrainer ist die Schwungmasse. Sie befindet sich im Inneren des Geräts und ist maßgeblich daran beteiligt, wie gleichmäßig und flüssig die Bewegung beim Training ausfällt..
Die Regel ist grob: Je schwerer die Schwungmasse, desto runder ist der Lauf.
4. Trainingscomputer
Schließlich zählt der Trainingscomputer bei der Wahl deines neuen Crosstrainers.
Mit dem Trainingscomputer führst du dein Training durch und bedienst deinen Crosstrainer. Von einfachen schwarz-weiß Displays mit simpler Bedienung, über Displays in Farbe bishin zu Displays mit speziellen Programmen hast du die große Wahl.

Hier in diesem Video stellen wir dir die neuen Displays vor, die bei allen Kettler Crosstrainern verbaut sind. Du siehst, wie die Bedienung ist und was die Unterschiede zwischen den Bildschirmen sind:
2. Crosstrainer Training: So geht’s richtig!
7 Regeln für ein erfolgreiches und gesundes Crosstrainer Training
Regel 1: Aufwärmen vor dem Training
Gib deinen Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken Zeit, auf Betriebstemperatur zu kommen, und investiere vor dem Training ein paar Minuten in ein Warm-up.
Das kannst du auch ohne den Crosstrainer machen, zum Beispiel mit Kniebeugen oder klassischen Hampelmännern. Viele Crosstrainer verfügen außerdem über eine integrierte Warm-up-Phase, die du vor dem eigentlichen Training nutzen kannst.
Regel 2: Auslaufen nach dem Training
Nicht nur das Aufwärmen ist wichtig – auch das anschließende Abkühlen gehört zu einem guten Training. Laufe nach dem Training noch etwa 2–3 Minuten locker aus, damit dein Körper langsam wieder in den Normalzustand zurückkehrt.
Auch hier bieten viele Trainingsprogramme eine integrierte Cool-down-Phase, die dich dabei unterstützt.
Regel 3: Die richtige Ausrüstung
Trainiere am besten mit bequemer Sportkleidung und passenden Sportschuhen. Gerade bei längeren Trainingseinheiten sorgen gut sitzende Schuhe für einen sicheren und angenehmen Stand auf dem Crosstrainer.
Regel 4: Gerade und aufrecht bleiben
Achte während des Trainings auf eine aufrechte Körperhaltung. Halte deinen Rücken möglichst gerade und vermeide es, dich stark nach vorne zu beugen oder auf den Griffen abzustützen.
So kannst du die Bewegung kontrolliert und komfortabel ausführen.
Regel 5: Abwechslung ins Training bringen
Damit das Training mit dem Crosstrainer nicht zur langweiligen Routine wird, solltest du regelmäßig für Abwechslung sorgen. Variiere beispielsweise Trainingsprogramme, Widerstandsstufen und die Dauer deiner Einheiten.
Regel 6: Auf Körperspannung achten
Eine aktive Körperspannung hilft dir dabei, die Bewegung kontrolliert auszuführen. Spanne insbesondere deine Körpermitte leicht an und achte darauf, während des Trainings nicht in eine passive Haltung zu verfallen.
So wird neben Beinen und Armen auch die Rumpfmuskulatur in die Bewegung einbezogen.
Regel 7: Kenne deine Grenzen
Du bist kein Marathonläufer? Dann starte lieber mit kleinen, realistischen Zielen und steigere die Belastung Schritt für Schritt. So kannst du dich langsam an das Training gewöhnen und deine Motivation langfristig erhalten.
Und denk daran: Auch kleine Fortschritte sind Erfolge. Setze dir Ziele, die dich fordern, aber nicht überfordern – denn schließlich soll das Training mit dem Crosstrainer Spaß machen und dauerhaft in deinen Alltag passen.
Tipp: Wir haben dir in einem separaten Blog Artikel 10 Fehler beim Fitness im Allgemeinen aufgezählt hier geht’s zum Artikel:
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