Was ist ein TPU-Fahrradschlauch?

Schwalbe Aerothan / Tubolito oder andere TPU-Fahrradschläuche werden immer beliebtet!

Doch was genau ist ein TPU-Schlauch, was macht diese Art von Fahrradschläuchen anscheinend so viel besser als „normale Fahrradschläuche“ oder kann es sogar Tubeless ablösen? – genau diese Fragen klären wir im folgenden Artikel von Fafit24.

Tubeless, normaler Fahrradschlauch oder doch TPU-Schlauch, was ist die beste Lösung für dein Bike?


Der Artikel zum Thema TPU-Fahrradschlauch im Detail:

  1. Schlauch, Tubeless oder TPU-Schlauch – Welche Möglichkeiten gibt es?
    1.1 Welches Reifen-System am schnellsten?
    1.2 Welches Reifen-System hält am meisten aus?
    1.3 Gewicht, Montage und Wartung der 3-Reifen-Systeme im Vergleich!
  2. Was genau ist ein TPU-Fahrrad-Schlauch?
    2.1 Vorteile von TPU-Schläuchen
    2.2 Was ist der Nachteil von TPU-Schläuchen?
  3. TPU-Schlauch: Wann macht der Fahrradschlauch Sinn?

1. Schlauch, Tubeless oder TPU-Schlauch – Welche Möglichkeiten gibt es?

Wenn es um Reifen-Setups am Fahrrad / E-Bike geht, hast du heute in der Regel diese folgenden Möglichkeiten:

1. Klassischer Fahrradschlauch – Der unkomplizierte Standard!

  • Material: Butyl – elastisches Gummimaterial (seit Jahrzehnten der Standard)
  • Vorteile: günstig, einfach und umkompliziert bei der Montage und Wartung
  • Einsatz: An Alltagsräder, Citybikes, Mountainbikes und Trekkingfahrräder sowie an E-Bikes.
  • Nachteil: Oft sehr schwer und teils schlechte Fahreigenschaften

Schlauch rein, Reifen drauf, Luft rein – fertig.

Klassicher Fahrradschlauch / Butyl Schlauch. Ein einfacher und unkomplizierter Fahrradschlauch

2. Latex Fahrradschlauch – die sportliche Speziallösung für Rennräder!

  • Material: Latex – sehr elastisch, dennoch aber leicht luftdurchlässig
  • Vorteile: Gute Rolleigenschaften und leicht
  • Einsatz: An Rennrädern und vor allem für sportliche Fahrer
  • Nachteile: Das System verliert schnell Luft und muss oft nachgepumpt werden

Latex-Schläuche sind damit eine eher sportliche Speziallösung für Rennradfahrer.

Latex-Fahrradschlauch. Perfekt für leichtes Gewicht und wenig Rollwiederstand

3. Tubeless – Schlauchlose Alternative!

  • Bei Tubeless-Systeme wir der Reifen ohne Schlauch gefahren – stattdessen dichtet der Reifen direkt auf der Felge ab, eine Dichtmilch im Inneren verschließt kleine Einstiche Automatisch
  • Vorteile:
    – die leichteste Lösung
    – durch die Dichtmilch sinkt das Risiko eines platten Reifens
    – Mehr Grip und Komfort da man weniger Luftdruck fahren kann
  • Nachteil: Montage ist aufwendig und das System braucht mehr Pflege


WICHTIG: Nicht jeder Reifen & jede Felge ist mit dem System kompatibel

Tubeless - Die Schlauchlose Alternative. 
Auf dem Bild erkennt man wie eine Person die Dichtmilch in einen Fahrradreifen befüllt

4. TPU Fahrrad-Schlauch – der vermeintliche Alleskönner!

Ein TPU-Schlauch ist ein Fahrradschlauch aus thermoplastischem Polyurethan. Dieses Material ist deutlich leichter und kompakter als klassisches Butyl. Genau deshalb haben TPU-Schläuche in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit bekommen.

Sie verbinden einige Vorteile klassischer Schlauchsysteme mit Eigenschaften, die man sonst eher aus dem sportlichen Bereich kennt: wenig Gewicht, kleines Packmaß und oft ein direkteres Fahrgefühl. Damit sind sie besonders interessant für Rennradfahrer, Gravel-Fans, sportliche Tourenfahrer und alle, die beim Ersatzschlauch möglichst wenig Platz mitnehmen möchten.

Schwalbe Aerothan Fahrradschlauch. SV15 AE.
Leichter und robuster Fahrradschlauch für Rennräder und Gravel-Bikes

1.1 Welches Reifen-System ist am schnellsten? Der Rollwiderstand im Vergleich!

Die Frage nach dem schnellsten System lässt sich nicht pauschal für jedes Bike gleich beantworten. Entscheidend sind:

  • Einsatzzweck – je nach dem welches Fahrrad / E-Bike du fährst und wo du damit unterwegs bist gibt es unterschiede, welches System am schnellsten ist
  • Reifen
  • Luftdruck und Untergrund.

Rollwiderstand im XC-Setup

Vergleich von Butyl-Schlauch, TPU-Schlauch und Tubeless mit dem Schwalbe Rick Evo TLR 57-622.

Werte pro Reifen

Rollwiderstand in Watt

Messung bei 20 km/h, 1,5 bar Reifendruck und 50,0 kg Belastung. Die Werte gelten für jeweils einen Reifen. Bei zwei Reifen ergeben sich 39,0 W für Butyl, 32,6 W für TPU und 30,0 W für Tubeless.

4,5 W · 23,1 % Tubeless hat einen geringeren Rollwiderstand als Butyl.
1,3 W · 8,0 % Tubeless liegt knapp vor dem TPU-Schlauch.
3,2 W · 16,4 % TPU reduziert den Rollwiderstand gegenüber Butyl deutlich.
Beim XC-Setup zeigt sich ein klares Bild: Butyl ist mit 19,5 Watt am langsamsten. Der TPU-Schlauch folgt mit 16,3 Watt. Tubeless gewinnt mit 15,0 Watt und liegt 1,3 Watt vor TPU. Für die Praxis mit Vorder- und Hinterreifen müssen die angegebenen Werte verdoppelt werden.

1.2 Welches Reifen-System hält am meisten aus?

Durchschlagschutz im XC-Setup

Vergleich von Butyl-Schlauch, TPU-Schlauch und Tubeless mit dem Schwalbe Rick Evo TLR 57-622.

Fallhöhe bis zum Defekt

Durchschlagschutz in Millimetern

Messung mit einem 14 kg schweren Fallbeil bei 1,5 bar Reifendruck. Reifen: Schwalbe Rick Evo TLR 57-622. Eine größere Fallhöhe steht für einen besseren Durchschlagschutz.

300 mm Tubeless erreicht die größte Fallhöhe und bietet im Prüfstand-Test den besten Durchschlagschutz.
280 mm Butyl landet überraschend auf dem zweiten Rang und liegt vor dem TPU-Schlauch.
260 mm Der TPU-Schlauch zeigt im Test als erstes Setup einen Defekt.
Während Butyl bei den anderen Prüfstand-Tests deutlich zurücklag, zeigt sich beim Durchschlagschutz ein anderes Bild. Tubeless ist mit 300 mm der Sieger. Auf dem zweiten Platz folgt Butyl mit 280 mm. TPU erreicht mit 260 mm die geringste Fallhöhe. Damit zeigt sich Tubeless auf dem Prüfstand am stabilsten, gefolgt von Butyl und TPU. Das überraschend gute Butyl-Ergebnis weicht teilweise von den Erfahrungen aus der Praxis ab.

Stichfestigkeit der Fahrradschläuche

Vergleich der erforderlichen Durchstichkraft von Butyl- und TPU-Schläuchen.

Kraft bis zum Defekt

Stichfestigkeit in Newton

Messung mit einer 1 mm großen Kugel und ohne Reifen. Eine höhere erforderliche Kraft steht für eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen punktuelle Durchstiche. Tubeless wurde bei diesem Test nicht separat geprüft, da kein Schlauch vorhanden ist.

35,36 N Der TPU-Schlauch benötigt die deutlich größere Kraft, bevor das Material durchstochen wird.
13,14 N Der Butyl-Schlauch wird bereits bei einer wesentlich geringeren Belastung durchstochen.
2,69-mal TPU hält in diesem Prüfstand-Test rund 2,69-mal so viel punktueller Kraft stand wie Butyl.
Beim Durchstichtest zeigt sich ein deutlicher Vorteil für TPU. Der TPU-Schlauch widersteht einer Kraft von 35,36 Newton. Beim Butyl-Schlauch reichen bereits 13,14 Newton für einen Defekt aus. Damit benötigt TPU rund 22,22 Newton mehr Kraft und erreicht etwa das 2,69-Fache des Butyl-Wertes. Im Test gegen punktuelle Einstiche ist TPU somit klar widerstandsfähiger als Butyl.

1.3 Gewicht, Montage und Wartung der 3-Reifen-Systeme im Vergleich!

Auf dem Bild sieht man wie eine Person eine Fahrrad in einen Montageständer hängt um eine Reparatur durchzuführen.

1: Gewicht der 3 Reifen-Systeme im Vergleich:

Beim Gewicht hat der TPU-Schlauch seinen größten Auftritt. Er ist in vielen Fällen deutlich leichter als ein klassischer Butylschlauch. Das ist vor allem für sportliche Fahrer spannend, die am Rotationsgewicht sparen möchten.

Tubeless kann ebenfalls leicht sein, allerdings hängt das stark vom gesamten Setup ab: Ventile, Dichtmilch, Felgenband und Reifen spielen mit hinein. Ein pauschaler Vergleich ist deshalb schwierig.

Butyl (also der klassische Fahrradschlauch) ist hier meistens die schwerste, dafür aber oft günstigste und einfachste Lösung.

2: Die Montage der 3 Reifen-Systeme im Vergleich

Der klassische Schlauch ist bei der Montage am unkompliziertesten. Genau deshalb ist er im Alltag so beliebt.

TPU-Schläuche werden grundsätzlich ähnlich montiert wie normale Schläuche, erfordern aber meist etwas mehr Sorgfalt. Das Material ist leichter und oft dünner, deshalb sollte der Schlauch beim Einbau sauber sitzen und nicht eingeklemmt werden.

Tubeless ist bei der Erstmontage meist am anspruchsvollsten. Reifen und Felge müssen passen, das Felgenband muss korrekt sitzen, Ventile müssen dicht sein und manchmal braucht es einen Kompressor oder eine kräftige Standpumpe.

3: Die Wartung der 3 Reifen-Systeme im Vergleich:

Beim Wartungsaufwand liegt der klassische Schlauch klar vorne: wenig Aufwand, wenig Überraschungen.

TPU-Schläuche sind ebenfalls pflegeleicht, solange alles richtig montiert ist. Sie haben den Vorteil, dass du kein Dichtmittel im System hast und nichts regelmäßig nachfüllen musst.

Tubeless braucht dagegen mehr Aufmerksamkeit. Die Dichtmilch trocknet mit der Zeit ein und muss kontrolliert oder erneuert werden. Dafür reduziert das System im besten Fall kleine Pannen von selbst.


2. Was genau ist ein TPU-Fahrrad-Schlauch?

Ein TPU-Fahrradschlauch ist ein Schlauch aus thermoplastischem Polyurethan.
Im Vergleich zum klassischen Fahrradschläuche die aus einem Butylkautschuk, ist dieses Material leichter, kompakter und technisch moderner aufgebaut.

Schwalbe Aerothan Fahrradschlauch. SV15 AE.
Leichter und robuster Fahrradschlauch für Rennräder und Gravel-Bikes

Die Highlights an TPU-Schläuchen fürs Fahrrad / E-Bike:

  • Um ca. 60 bis 80% leichter als klassische Fahrradschläuche
  • Neue Art von Fahrradschlauch die vor allem bei Rennrädern / Gravel-Bikes an Beliebtheit gewinnen
  • Robuster als klassische Fahrradschläuche
Schwalbe Aerothan Fahrradschlauch. SV15 AE.
Leichter und robuster Fahrradschlauch für Rennräder und Gravel-Bikes

Genau das macht TPU-Schläuche für viele Fahrer so spannend. Sie wollen Gewicht sparen und ein modernes Setup fahren, aber nicht direkt auf Tubeless umrüsten oder sich mit Dichtmilch, Ventilen und Felgenabdichtung beschäftigen.

TPU ist damit keine magische Wunderlösung, aber eine sehr interessante Zwischenstufe zwischen klassischem Schlauch, Latex und Tubeless – besonders für sportlich orientierte Fahrer.


2.1 Vorteile von TPU-Schläuchen

TPU-Schläuche bieten einige Vorteile. Wie TPU-Fahrradschläuche im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten abschneiden, haben wir euch bereits oben gezeigt.
Hier schnell die wichtigsten Vorteile:

1: Gewicht: TPU-Schläuche sind sehr leicht

Das geringe Gewicht ist für viele der Hauptgrund. Gerade an Rennrad, Gravelbike oder leichten Tourensetups macht sich jedes eingesparte Gramm am Laufrad besonders bemerkbar.

2: Extrem kleines Packmaß

Ein TPU-Ersatzschlauch passt meist deutlich kompakter in Satteltasche, Trikottasche oder Werkzeugrolle als ein klassischer Schlauch. Das ist unterwegs ein echter Vorteil.

3: Extrem robust

TPU-Schläuche sind deutlich widerstandsfähiger als klassische Fahrradschläuche und sind deshalb auch bei Mountainbikern sehr beliebt.

3: Interessant für sportliches Fahren

Viele Fahrer schätzen das direkte Fahrgefühl und die moderne Bauweise. Gerade bei Performance-orientierten Bikes ist TPU deshalb besonders gefragt.
TPU-Schläuche werden aus diesem Grund oft schon serienmäßig an High-End Rennrändern verbaut.


2.2 Nachteile von TPU-Schläuchen

1: Höherer Preis & geringe Verfügbarkeit

TPU-Schläuche sind deutlich teurer als klassische Butylschläuche. Je nach Hersteller kosten sie oft ein Vielfaches eines Standard-Schlauchs.
Zudem sind TPU-Schläuche noch eher eine Seltenheit.

2: Empfindlichkeit bei der Montage

Obwohl der Schlauch so stichfest ist, verlangt das dünne Material aber auch etwas mehr Sorgfalt. Wird der Schlauch zwischen Reifen und Felge eingeklemmt oder verdreht montiert, kann er beschädigt werden.


3. TPU-Schlauch: Wann macht der Fahrradschlauch Sinn?

Ein TPU-Fahrradschlauch ist nicht automatisch für jeden die beste Wahl. Er macht vor allem dann Sinn, wenn du dich in einem dieser Punkte wiederfindest:

Du willst Gewicht sparen
Dann ist TPU besonders interessant. Vor allem an sportlichen Rädern kann das ein sinnvoller Schritt sein.

Du möchtest keine Tubeless-Montage
Du willst Vorteile wie geringes Gewicht und modernes Setup, aber kein Tubeless mit Dichtmilch, Ventilen und regelmäßigem Nachpflegen? Dann ist TPU eine sehr gute Alternative.

Du brauchst einen kompakten Ersatzschlauch
Für Rennrad, Gravel oder MTB auf Tour ist ein TPU-Schlauch als Ersatzteil extrem praktisch. Er nimmt wenig Platz weg und spart Gewicht im Gepäck.

Du fährst sportlich, aber alltagstauglich
Viele Fahrer suchen genau diesen Mittelweg: sportlicher als Butyl, unkomplizierter als Tubeless. Genau dort spielt TPU seine Stärken aus.


Ob TPU-Fahrradschlauch, Tubeless oder doch normaler Fahrradschlauch, im Fafit24 OnlineShop findest du alles, was das Fahrradherz begehrt!

Rennrad vs. Gravel-Bike! Wo liegt der Unterschied?

Rennrad oder Gravel-Bike, wie unterscheiden sich die Fahrräder eigentlich? Wann ist es ein Rennrad und wann ein Gravel-Bike, genau mit diesen Fragen befassen wir uns in diesem Artikel.

Du willst schnell auf Asphalt unterwegs sein, liebäugelst mit Schotterwegen, oder längeren Touren abseits der Straße?
Genau dann taucht oft die Frage auf: Rennrad oder Gravel-Bike – welches Fahrrad passt besser zu Mir?

Auf den ersten Blick sehen sich beide Typen oft ähnlich. Beide haben einen sportlichen Look, einen gebogenen Lenker und sind auf Effizienz ausgelegt. Im Alltag und auf der Strecke zeigen sich aber klare Unterschiede – bei Geometrie, Reifen, Sitzposition, Einsatzbereich und Fahrgefühl.

In diesem Artikel von Fafit24 erfährst Du, woran sich Rennrad und Gravel-Bike unterscheiden und welches der Bikes zu welchen Fahrradtyp passt.

Folgendes Thema haben wir bereits auf unseren Social-Media-Kanälen behandelt, hier kommst du zu dem Video:


Der Unterschied zwischen Rennrädern & Gravel-Bikes im Überblick:

  1. Rennräder genauer betrachtet
    1.1 Typische Merkmale eines Rennrades
  2. Gravel-Bikes genauer betrachtet
    2.1 Typische Merkmale eines Gravel-Bikes
  3. Rennrad oder Gravel-Bike: Welche Wahl ist die richtige?
Unterschiede zwischen Rennrad und Gravel-Bikes - Im Bild sieht man zwei Fahrer die nebeneinander Fahren

1. Rennräder genauer betrachtet!

Rennrad - die typischen Merkmale von Rennräder genauer betrachtet. Im Bild sieht man eine Frau die auf einen Specialized Rennrad eine Straße hochfährt

Ein Rennrad ist auf Geschwindigkeit, Effizienz und sportliches Fahren auf befestigten Straßen (Asphaltstraßen) ausgelegt.
Es ist leicht gebaut, hat schmale Reifen und eine Geometrie, die auf Vortrieb optimiert ist. Ziel ist es, mit möglichst wenig Kraftverlust schnell unterwegs zu sein.

Rennräder selbst lassen sich selbst in verschiedene Kategorien einstufen. Von Endurance Rennräder für den Einstieg bis hin zu Triathlon Rädern für Wettkämpfe. Welches Rennrad also das richtige für dich ist, ist abhängig von deinem geplanten Einsatz und natürlich auch Budget.

Eine Sache bleibt aber immer gleich und das ist der Einsatz auf Asphaltierten Straßen oder vergleichbarem!

1.1 Typische Merkmale von Rennrädern:

  • Extrem leichtes Gewicht
    Ein Rennrad wiegt meist zwischen 7 und 10kg.
    Die meisten Rennrad-Rahmen bestehen aus Carbon, was ein leichtes Gewicht und direkte Kraftübertragung ermöglicht.
    Auch die verwendeten Anbauteile wie Laufräder sind auf das Gewicht optimiert!
Gewicht bei Rennräder ist das wohl am leichtesten zu vergleichende Merkmal. Rennräder wiegen durchschnittlich zwischen 6 bis 10kg. Auf dem Bild erkennt man einen Rennrad-Rahmen von Specialized
Gewicht bei Rennrädern
  • Schmale, glatte Reifen
    Rennradreifen sind für den Einsatz auf der Straße gedacht und bietet dort niedrigen Rollwiederstand und Grip.
    Die reifen sind meist nur etwa 28 bis 30mm breit.

    Solltest du noch auf der Suche nach Rennrad-Reifen sein, findest du hier passende Reifen:
Rennrad-Reifen. Rennräder verfügen über schmale, glatte Reifen die niedrigen Rollwiederstand und Grip auf der Straße bieten. Auf dem Bild sieht man einen Rennradfahrer der Fokus liegt auf den Fahrradreifen
Rennrad-Reifen – speziell für die Straße
  • Eine eher gesteckte, aerodynamische Sitzposition
    Auf einem Rennrad sitzt Du in der Regel gestreckter und tiefer als auf vielen anderen Fahrrädern.

    Diese Haltung verbessert die Aerodynamik, weil Dein Körper dem Fahrtwind weniger Fläche bietet. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Du schnell fahren oder längere Strecken effizient zurücklegen möchtest.
Die Fahrposition auf dem Rennrad st eher gestreckt und aerodynamisch angepasst.
Fahrposition bei Rennrädern
  • Sportlicher Fahrradlenker – sogenannte Dropbars
    Ein weiteres typisches Merkmal ist der gebogene Rennradlenker, der auch Dropbar 1genannt wird.

    Dropbars bieten Dir mehrere Griffpositionen. Du kannst oben eher entspannt greifen, an den Bremsgriffen kontrolliert und alltagstauglich fahren oder unten im Bogen besonders aerodynamisch sitzen. Genau das ist ein großer Vorteil auf längeren Fahrten, weil Du Deine Haltung variieren kannst.

    Beim Rennrad sind Dropbars vor allem auf Tempo und Aerodynamik ausgelegt und machen dafür abstriche beim Komfort.
Bei Rennräder werden sportliche Fahrradlenker gefahren, sogenannte Dropbars. Diese bieten mehrere Griffpositionen
Dropbar – Rennrad-Lenker
  • Eine sportlich abgestimmte Übersetzung
    Auch die Übersetzung also einfach gesagt wie leicht, oder schwer du treten kannst, ist beim Rennrad auf sportliches Fahren abgestimmt. Sie unterstützt ein hohes Tempo auf Asphalt und passt gut zu einem gleichmäßigen, schnellen Tritt. Gerade auf flachen Straßen oder bei zügigen Touren ist das ein großer Vorteil.
    Bei steilen Ansteigen kann die schwere Übersetzung schnell anstrengend werden

    Was bedeutet eigentlich „Übersetzung“ hier findest du die Erklärung:
Ein Merkmal von Rennrädern ist die sportlich abgestimmte Übersetzung sie bietet gute Unterstützung bei hohem Tempo und Asphalt. Auf dem Bild sieht man eine Schaltung von Shimano
Sportliche Übersetzung bei Rennrädern

Wenn Du gerne lange Straßentouren fährst, trainierst oder einfach möglichst schnell unterwegs sein möchtest, ist das Rennrad die klassische Wahl.

Allround Rennrad oder auch Race-Rennrad genannt ist das klassische Rennrad. Im Bild sieht man das Specialized Tarmac in Rot
Race-Rennrad
Ein TT-Rennrad oder auch Zeitfahrrad oder Triathlonrad ist gedacht für Wettkämpfe. Im Bild sieht man das Cube Triathlonrad
Triathlonrad
Endurance-Rennrad. Diese Rennräder sind meist der Einstieg in das Rennrad Geschehen.
Im Bild sieht man ein Endurance Rennrad von Orbea
Endurace-Rennrad

Auch Rennräder untereinander unterscheiden sich!
Welches Rennrad du brauchst kann oft sehr verschieden sein. In einem unserer letzten Blog Artikel haben wir uns genau damit befasst:


Egal welches Rennrad du möchtest, wir bei Fafit24.de haben eine große Auswahl an Rennrädern, sowie Zubehör für Rennräder (z.B. Tacho, Reifen, etc.)


2. Gravel-Bikes genauer betrachtet!

Gravel-Bikes. Gravel-Bikes sind vereinfacht gesagt eine vielseitigere und geländetauglichere Variante des sportlichen Rennrades. Im Bild sieht man 3 Personen die mit dem Gravelbike eine Schotterstraße hochfahren.

Das Gravel-Bike ist vereinfacht gesagt die vielseitigere und geländetauglichere Variante des sportlichen Rennrades.

Es verbindet Elemente aus Rennrad, Cyclocross und Trekkingrad und ist dafür gemacht, nicht nur auf Asphalt, sondern auch auf Schotter, Feldwegen und unbefestigten Strecken sicher zu fahren.

2.1 Typische Merkmale eines Gravel-Bikes:

Breitere Reifen mit mehr Profil
Einer der größten Unterschiede zum Rennrad liegt bei den Reifen.
Gravel-Bikes verfügen über mehr Reifenfreiheit, somit ist es möglich breitere Reifen zu fahren.

Gravel-Bikes fahren mit deutlich breiteren Reifen, die oft auch ein Profil haben. Das sorgt für mehr Grip, mehr Dämpfung und mehr Sicherheit auf losem Untergrund.

Auf Schotter, Waldwegen oder schlechten Straßen fühlt sich ein Gravel-Bike dadurch klar souveräner an. Auf reinem Asphalt ist es zwar meist etwas langsamer als ein Rennrad, dafür aber deutlich vielseitiger einsetzbar.

Gravel-Bike Fahrradreifen sind Reifen die deutlich breiter als Rennradreifen sind und auf Schotter, Straßen und schlechten asphaltieren Wegen zuhause sind. In dem Bild sieht man einen Gravel-Bike Fahrer der auf einen Schotterweg mit dem Gravel-Bike fährt.

Stabilerer und vielseitiger Rahmen
Ein Gravel-Bike ist meist robuster aufgebaut als ein klassisches Rennrad.

Der Rahmen ist darauf ausgelegt, auch auf schlechteren Wegen ruhig und kontrolliert zu fahren und verfügt zum Teil auch über integrierte Dämpfung.

Gleichzeitig bieten viele Gravel-Bikes zusätzliche Montagepunkte für Taschen, Schutzbleche oder Gepäckträger. So wird es ermöglicht, dass du mit deinem Gravel-Bike auch längere Touren oder sogar Bike-Packing Abenteuer bestreitest.

Gravel-Bike Rahmen sind um eine Vielzahl robuster und vielseitiger als Rennrad-Rahmen. Gravel-Bike Rahmen verfügen zudem auch teils über eine integrierte Dämpfung.
Ghost Asket EQ - voll ausgestattetes Gravel-Bike. Gravel-Bikes bieten die Möglichkeit durch eine Vielzahl an verschiedenen Montagepunkten auch Schutzbleche oder Gepäckträger zu montieren

Komfortablere Sitzposition
Auch beim Gravel-Bike sitzt Du sportlich, meist aber etwas aufrechter und entspannter als auf einem Rennrad. Das bringt mehr Kontrolle und macht längere Touren auf wechselndem Untergrund angenehmer.

Gerade wenn Du nicht nur schnell, sondern auch komfortabel unterwegs sein möchtest, ist das ein wichtiger Vorteil. Die etwas entspanntere Geometrie nimmt Druck von Rücken, Nacken und Armen.
Somit wird das Gravel-Bike auch für etwas ältere Menschen oder Personen mit Verletzungen interessant!

Seitenansicht einer Person auf einem Gravel-Bike in einer komfortablen, leicht aufrechten Sitzposition. Der Oberkörper ist moderat nach vorn geneigt, die Arme sind entspannt angewinkelt und die Hände liegen auf den Bremsgriffen des Rennlenkers. Das Fahrrad steht auf einem Schotterweg vor einer sanften Hügellandschaft bei klarem Wetter.

Vielseitige Übersetzung
Die Übersetzung eines Gravel-Bikes ist häufig etwas vielseitiger und oft auch leichter abgestimmt.

Das ist vor allem dann hilfreich, wenn es steiler, loser oder technisch anspruchsvoller wird.
So kannst Du Anstiege, Schotterpassagen oder Fahrten mit Gepäck meist entspannter bewältigen. Genau das macht das Gravel-Bike für gemischte Strecken so interessant.

Gravel-Bikes verfügen über geländeorientierte Übersetzung oder besser gesagt vielseitige Übersetzungen.

Egal welches Gravel-Bike du möchtest, bei Fafit24 findest du eine große Auswahl an verschiedenen Gravel-Bikes:


3. Rennrad oder Gravel-Bike: Welche Wahl ist die Richtige für Dich?

Gravel-Bike. Im Bild sieht man einen Mann der mit einem roten Specialized Gravel-Bike einen Weg fährt. 
Der Unterschied zwischen Gravel-Bike und Rennrad erklärt
Rennrad. Im Bild sieht man wie eine Mann mit einem weißen Specialized Rennrad auf der Straße fährt. Der Unterschied zwischen Rennrad und Gravel-Bike erklärt

Viele Fahrer stellen sich anfangs die Frage, welches Bike „besser“ ist. In der Praxis geht es aber eher darum, welches Bike besser zu Deinem Alltag und Deinem Fahrstil passt.
Wer fast nur Straße fährt, wird mit einem Rennrad oft glücklicher. Wer sich gerne alle Wege offenhalten möchte, ist mit einem Gravel-Bike meist besser beraten.

Das Rennrad ist die passende Wahl wenn:

  • überwiegend auf Asphalt unterwegs bist
  • gerne schnell und sportlich fährst
  • ein direktes, effizientes Fahrgefühl suchst
  • Trainingsrunden oder lange Straßentouren im Blick hast

Das Gravel-Bike ist die passende Wahl wenn:

  • Asphalt und Schotter kombinieren möchtest
  • mehr Komfort und Kontrolle suchst – durch die Montagepunkte und den vielseitigeren Fahrrad-Rahmen
  • flexibel bei der Streckenwahl bleiben willst
  • auch Bikepacking, Touren oder Alltagseinsätze planst

Egal ob Gravel-Bike oder Rennrad, wir von Fafit24 bieten dir eine Große Auswahl an verschiedenen Bikes.


Begriffserklärungen:

  1. Der Begriff Dropbar erklärt: Der Begriff kommt aus dem Englischen: „drop“ steht für die nach unten gezogene Form der Lenkerenden, „bar“ bedeutet Lenker. Gemeint ist also ein Lenker, der nach vorne und unten gebogen ist. ↩︎

Aero-Rennrad / Triathlonrad oder Race-Rennrad | Welche Arten von Rennrädern gibt es?

Wer sich ein Rennrad kaufen möchte, merkt schnell:
Rennrad ist nicht gleich Rennrad. Zwischen Aero-Rennrad, Triathlonrad, klassischem Race-Rennrad, Endurance-Modell oder leichtem Bergrad gibt es deutliche Unterschiede – nicht nur beim Look, sondern vor allem beim Einsatzzweck, der Sitzposition und dem Fahrgefühl.

Genau deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf genauer hinzuschauen!

In diesem Artikel von Fafit24 erfährst Du, welche Arten von Rennrädern es gibt, worin sich unterscheiden sich die Modelle und welches Modell zu Deinem Fahrstil passt. So findest Du schneller heraus, welches Rennrad für Dich im Alltag, im Training oder im Wettkampf wirklich sinnvoll ist.


Unterschiede & Rennrad-Typen in der Übersicht:

  1. Welche Arten von Rennrädern gibt es?
    1.1: Allround Rennrad / Race-Rennrad
    1.2: Endurance Rennrad
    1.3: Aero-Rennrad
    1.4: Zeitfahr- / Triathlonrad (TT-Bike)
    1.5: Leichtbau-/ Kletterrennrad
  2. Die wichtigsten Unterschiede und Besonderheiten der Rennradtypen
  3. Welches Rennrad passt zu Dir?
Unterschiede zwischen den verschiedenen Rennrad-Arten. Im Bild sieht man einen Mann der auf einen Zeitfahrrad von Cube fährt

1. Welche Arten von Rennrädern gibt es?

Bevor wir uns mit den verschiedenen Arten von Rennrädern befassen kurz – Was macht ein Rennrad aus und was sind Besonderheiten:
Ein Rennrad ist auf Geschwindigkeit, Effizienz und ein direktes Fahrgefühl ausgelegt!
Typisch sind:

  • ein leichter Rahmen
  • schmale Reifen
  • ein sportlicher Lenker mit verschiedenen Griffpositionen
  • eine Geometrie, die auf Vortrieb optimiert ist.
Typische Merkmale von Rennrädern. Im Bild sieht man einen Fahrer der mit dem Rennrad auf der Straße fährt

Im Vergleich zu Trekkingrad, Gravelbike oder Mountainbike sitzt Du auf einem Rennrad gestreckter und sportlicher.

Allround Rennrad oder auch Race-Rennrad genannt ist das klassische Rennrad. Im Bild sieht man das Specialized Tarmac in Rot
Race-Rennrad
Ein TT-Rennrad oder auch Zeitfahrrad oder Triathlonrad ist gedacht für Wettkämpfe. Im Bild sieht man das Cube Triathlonrad
Triathlon-Rennrad
Endurance-Rennrad. Diese Rennräder sind meist der Einstieg in das Rennrad Geschehen.
Im Bild sieht man ein Endurance Rennrad von Orbea
Endurace-Rennrad

Aber auch innerhalb der Rennrad-Welt gibt es große Unterschiede.
Manche Modelle sind auf maximale Aerodynamik gebaut, andere auf geringes Gewicht, wieder andere auf Langstreckenkomfort oder den Einsatz im Triathlon.


1. Allround Rennrad / Race-Rennrad – Klassisches Rennrad

Das Race-Rennrad ist das klassische sportliche Rennrad. Es kombiniert Tempo, Agilität, Kontrolle und Vielseitigkeit in einem ausgewogenen Paket. Wenn Du an ein typisches Rennrad denkst, hast Du meist genau diese Kategorie vor Augen.

Typische Merkmale eines Race-Rennrades:

  • sportliche, aber noch alltagstaugliche Sitzposition
  • geringes bis moderates Gewicht
  • ausgewogenes Handling
  • vielseitig einsetzbar auf flachen, welligen und bergigen Strecken
  • ideal für Training, schnelle Ausfahrten, und Rennen
Allround Rennrad oder auch Race-Rennrad genannt ist das klassische Rennrad. Im Bild sieht man das Specialized Tarmac in Rot

Ein Race-Rennrad oder oftmals als „klassisches Rennrad“ betitelt, ist oft die beste Wahl, wenn Du ein sportliches Rennrad suchst, aber nicht auf einen einzigen Einsatzzweck festgelegt bist.

Für wen eignet sich ein Race Rennrad / Allround Rennrad?

Ein Race-Rennrad passt gut zu Dir, wenn Du:

  • ein sportliches, vielseitiges Rennrad suchst
  • schnelle Trainingsrunden fahren möchtest
  • gelegentlich an Rennen teilnehmen willst
  • Wert auf gutes Handling und Flexibilität legst
  • noch nicht genau weißt, ob Dein Fokus eher auf Speed, Bergen oder langen Strecken liegt
Ein Radsportler in einem schwarz-weiß gestreiften Zeitfahranzug fährt auf einem modernen Rennrad mit tiefen Carbon-Laufrädern. Durch die dynamische Fahrposition und die Bewegungsunschärfe der Umgebung entsteht der Eindruck einer schnellen Test- oder Trainingsfahrt.
Ein Straßenradfahrer in rotem Trikot und weißem Helm ist auf einem modernen Rennrad mit tiefen Carbon-Laufrädern unterwegs. Durch die Bewegungsunschärfe im felsigen Hintergrund wird die Dynamik und das hohe Tempo der Fahrt hervorgehoben

1.2 Endurance Rennrad – Rennrad ideal für lange Touren und Einsteiger

Ein Endurance-Rennrad ist auf Komfort und lange Strecken ausgelegt. Es bietet eine entspanntere Sitzposition und eine Geometrie, die weniger aggressiv ist als bei Race- oder Aero-Rennrädern.

Typische Merkmale von Endurance Rennrädern:

  • aufrechtere Sitzposition
  • komfortorientierte Geometrie
  • oft etwas längerer Radstand für mehr Laufruhe
  • höhere Reifenfreiheit für breitere Reifen
  • vibrationsdämpfende Eigenschaften
Endurance-Rennrad. Diese Rennräder sind meist der Einstieg in das Rennrad Geschehen.
Im Bild sieht man ein Endurance Rennrad von Orbea

Ein Endurance-Rennrad ist ideal für lange Touren, Einsteiger und Fahrer, die Wert auf Komfort legen, ohne auf sportliches Fahren zu verzichten.

Für wen eignet sich ein Endurance Rennrad?

  • Für Einsteiger und Fahrer die mit dem Rennradfahren anfangen wollen
  • Wenn du längere Touren planst
  • Du mehr Komfort möchtest
  • Du planst Touren zu fahren die schlechtere Straßenverhältnisse haben
Zwei Rennradfahrerinnen fahren mit einen Endurance Rennrad nebeneinander auf einer asphaltierten Straße durch eine grüne Landschaft. Beide tragen Fahrradhelm und sportliche Radbekleidung.
Ein Rennradfahrer und eine Rennradfahrerin fahren nebeneinander auf einer asphaltierten Straße durch eine grüne Landschaft. Beide tragen Helm und sportliche Rennradbekleidung.

1.3 Aero-Rennrad – Aerodynamisch optimierte Rennräder

Ein Aero-Rennrad ist darauf ausgelegt, den Luftwiderstand zu reduzieren. Denn ab höherem Tempo wird Aerodynamik immer wichtiger.
Rahmenrohre, Gabel, Cockpit und Sitzposition sind deshalb so gestaltet, dass Du möglichst effizient durch den Wind kommst.

Gerade auf flachen Strecken, bei Sprints oder schnellen Gruppenfahrten kann ein Aero-Rennrad seine Stärken deutlich ausspielen.

Typische Merkmale von Aero-Rennrädern:

  • aerodynamisch geformter Rahmen
  • integrierte Züge und aufgeräumtes Cockpit
  • oft etwas steifere Rahmenkonstruktion
  • hohe Laufruhe bei Tempo
  • sportlich-aggressive Sitzposition
  • meist etwas schwerer als klassische Kletter- oder Race-Rennräder
Aero-Rennrad. Diese Rennräder sind aerodynamisch optimiert und den Luftwiderstand beim Rennradfahren bestmöglich zu reduzieren. In diesem Bild ist das Cube Litening AERO C:68X SLT zu erkennen

Ein Aero-Rennrad ist besonders spannend für Fahrer, die schnell unterwegs sein wollen und oft auf flachen bis welligen Strecken fahren. Es wirkt optisch modern, dynamisch und sehr renntauglich.

Vorteile eines Aero-Rennrads

  • effizient bei hohen Geschwindigkeiten
  • stark auf flachen Strecken
  • sehr sportliches Fahrgefühl
  • oft ein Plus bei Sprints und schnellen Solofahrten

Mögliche Nachteile eines Aero-Rennrades

  • etwas härteres Fahrgefühl je nach Modell
  • meist nicht die erste Wahl für lange Alpenanstiege
  • sportlichere Sitzposition verlangt etwas Gewöhnung
Aero-Rennrad. Im Bild sieht man eine Frau die am Auflieger vom Rennrad liegt und eine aerodynamische Position einnimmt
Aero-Rennräder. Im Bild sieht man ein weißes Rennrad von Orbea das aerodynamisch optimiert ist.

1.4 Zeitfahr- / Triathlonrad (TT-Bike) – Rennräder für Triathlon-Wettkämpfe

Ein Triathlonrad ist ein Spezialrad für den Einsatz im Triathlon oder im Zeitfahren. Sein Ziel ist klar: möglichst schnell und effizient auf der Radstrecke unterwegs zu sein, um danach noch gut in den Lauf starten zu können.

Dafür ist die Sitzposition deutlich weiter nach vorn verlagert als bei einem klassischen Rennrad. Hinzu kommen spezielle Aerolenker beziehungsweise Auflieger, eine stark aerodynamische Rahmenform und ein sehr kompromissloser Fokus auf Tempo.

Typische Merkmale von Triathlon-Rennrädern:

  • sehr aerodynamische Rahmenform
  • spezielle Sitzposition mit steilerem Sitzwinkel
  • spezielle Auflieger beziehungsweise Aerolenker
  • für lange Geradeaus-Passagen und konstantes Tempo optimiert
  • weniger vielseitig im normalen Rennrad-Alltag
Ein TT-Rennrad oder auch Zeitfahrrad oder Triathlonrad ist gedacht für Wettkämpfe. Im Bild sieht man das Cube Triathlonrad
Triathlon-Rennrad

Ein Triathlonrad ist kein klassisches Alltags-Rennrad. Es ist ein Sportgerät für einen sehr konkreten Zweck.
Wer regelmäßig Triathlon trainiert oder an Wettkämpfen teilnimmt, profitiert von der speziellen Geometrie und der aerodynamischen Position. Für normale Trainingsrunden, Gruppenfahrten oder kurvige Touren ist es dagegen meist weniger praktisch.

Ein Radrennfahrer in Weltmeistertrikot fährt auf einem Zeitfahrrad in aerodynamischer Haltung mit hoher Geschwindigkeit über eine Straße. Der unscharfe Vorder- und Hintergrund betont die Dynamik der Szene.
Ein Radsportler auf einem modernen Zeitfahrrad fährt in einer tiefen Aero-Position über eine Straße. Er trägt einen Zeitfahrhelm und Rennbekleidung, während eine Reihe von Palmen und ein wolkenloser Himmel eine sommerliche Kulisse bilden.

1.5 Leichtbau-/ Kletterrennrad – Rennräder für lange Anstiege mit besonders leichtem Gewicht

Ein Kletterrennrad ist speziell für bergige Strecken und viele Höhenmeter entwickelt. Hier steht ein möglichst geringes Gewicht im Vordergrund.
Planst du viele Touren im z.B. Alpen-Raum wo du Passstraßen hoch jagst, dann ist ein Climbing-Rennrad genau das Richtige für dich!

Typische Merkmale von Kletterrennrädern:

  • besonders leichter Rahmen
  • geringes Gesamtgewicht
  • sehr direktes Fahrverhalten
  • optimiert für Anstiege und Beschleunigung
Leichtbau Rennräder oder auch Kletterrennrad genannt sind Rennräder die besonders auf bergigen Strecken ihre Vorteile ausspielen. Die Rennräder sind extrem auf das Gewicht optimiert und bieten perfekte Performance beim bergauf-fahren.
Im Bild sieht man das Cube Litening Air Rennrad

Optisch lassen sich Kletterrennräder nur schwer von klassischen Race-Rennrädern unterscheiden, der wichtige Unterschied liegt im Gewicht und im Fahrverhalten.
Leichtbau-Rennräder wiegen meist weniger und sind auf maximale Stetigkeit ausgelegt, was teils aber auch die Flexibilität im Rennrad-Alltag einschränken kann.

Zwei Rennradfahrer fahren bergauf auf einer kurvigen Passstraße. Sie tragen Helme und funktionelle Radbekleidung und sind in einer hügeligen Landschaft unterwegs.
Zwei Sportler sind mit ihren Rennrädern auf einer malerischen Küstenstraße unterwegs. Die Strecke führt entlang einer Steinmauer mit Blick auf das Meer und vermittelt eine typische Rennradtour in mediterraner Landschaft.

2. Die wichtigsten Unterschiede und Besonderheiten der Rennradtypen!

Obwohl sich die verschiedenen Rennräder auf den ersten Blick ähneln, sind die Unterschiede in der Praxis deutlich spürbar.

Jede Art von Rennrad bietet seine eigenen Stärken und Besonderheiten. Beim Unterscheiden der Rennradtypen bietet es sich an folgende Dinge mit einander zu Vergleichen um das für sich persönlich passende Rennrad auszusuchen!

Sitzposition & Rahmengeometrie

  • Das Race-Rennrad bietet eine sportliche, aber noch ausgewogene Position.
  • Das Aero-Rennrad sitzt Du tiefer und aggressiver du bist aerodynamisch optimiert am Fahrrad.
  • Das Endurance-Rennrad ist deutlich komfortabler ausgelegt und vor allem für längere Fahrten besser – auch wenn du leicht schmerzen im Nacken oder Rücken bekommst kann das eine gute Variante sein
  • Kletterrennrad ähnelt oft dem Race-Rennrad, ist aber stärker auf Gewicht optimiert.
  • Das Triathlonrad geht am weitesten und ist konsequent auf Effizienz im Zeitfahren ausgelegt.
Sitzposition und Rahmengeometrie bei Rennrädern. Bei den verschiedenen Arten von Rennrädern ändert sich auch die Sitzposition am Rennrad.
Im Bild sieht man einen Mann der auf einem Rennrad sitzt.

Auf Grund der unterschiedlichen Rahmengeometrien, ändert sich auch der Einsatzbereich.

Neben der Sitzposition / Geometrie, unterscheiden sich die verschiedenen Arten von Rennrädern noch in folgenden Punkten:

Rahmenmaterial – Aluminium oder Carbon?

  • Auch beim Rahmenmaterial lässt sich unterschieden um welches Rennrad es sich handelt. Aluminium-Rahmen werden meist bei Einsteiger Rennräder verwendet – also oft bei Endurance-Rennräder.
    Aber wichtig zu verstehen ist Carbon ist nicht gleich Carbon – es gibt hochwertige und besonders Performance-orientierte Carbon-Rahmen und Carbon-Rahmen für den Einstieg.
    – Aluminium-Rahmen: Einsteiger, günstiger Preis – wird nur bei Endurance und zum Teil Allround-Rennräder verwendet

Gewicht des Rennrades:

  • Das am Einfachsten zu Vergleichende Merkmal eines Rennrades ist das Gewicht. Durch das Gewicht lässt sich auch schon feststellen um welche Art von Rennrad es geht.
    Die Leichtbau oder Klettterräder sind die leichtesten.
    WICHTIG: Nicht nur das Gewicht entscheidet sondern auch das Fahrverhalten. Ein leichtes Rennrad ist bei Anstiegen ein echter Traum, doch bei langen geraden Ausfahrten nicht immer die optimale Wahl.

Reifenfreiheit – so passt du dein Rennrad an dem Untergrund an

  • Mit breiteren Reifen bist du komfortabler unterwegs und kannst auch auf schlechterem Untergrund fahren- doch nicht jedes Rennrad kann Rennrad-Reifen mit einer Reifenbreite von z.B. 34mm aufnehmen.
    Ein Endurance-Rennrad bietet meist die Möglichkeit breitere Reifen bis hin zu Gravel-Bike Reifen zu verwenden

3. Welches Rennrad passt du Dir? Unsere Tipps für den Rennradkauf!

Die wichtigste Frage lautet nicht: Welches Rennrad ist am schnellsten oder welches ist am leichtesten? Sondern: Welches Rennrad passt zu Dir?

Eine grobe Faustregel für den Preis von Rennrädern:

  • Bis ca. 1.500 €: Aluminium, mechanische Schaltung.
  • 2.000–3.500 €: oft Carbon mit Shimano 105 Brems- und Schaltgruppe, oder vergleichbarer Ausstattung.
  • Ab 4.000 €: hochwertige Carbon-Laufräder und elektronische Schaltungen.

Eine grobe Orientierung beim Gewicht von Rennrädern:

  • 10 kg oder mehr → Einsteiger
  • 8–9 kg → Mittelklasse
  • unter 8 kg → Oberklasse

Ausstattung bei Rennräder – Was du beachten kannst!

Laufräder bei Rennräder:

  • Aluminium = solide und günstig.
  • Carbon = leichter und aerodynamischer.
  • Hohe Felgen (50–80 mm) = schneller auf flachen Strecken.
  • Niedrige Felgen = besser für Berge und Seitenwind.
  • hoher Lenker = eher komfortabel
  • tiefer Lenker und langer Vorbau = sportlich
  • breite Reifen = Komfort
  • sehr tiefe Felgen = Aero-Fokus

Egal welches für welches Rennrad du dich schlußendlich entscheidest – Im OnlineShop von Fafit24 findest du von Rennrad bis hin zu passendem Rennrad-Zubehör alles!

Neuer Fahrradhelm? Worauf du beim Kauf achten solltest!

Ein Fahrradhelm gehört zur wichtigsten Ausrüstung beim Radfahren und ist meist das erste, was nach dem Kauf eines neuen Fahrrades oder E-Bike gekauft wird.
Doch welcher Helm ist der Richtige?

In diesem Blog von Fafit24 erfährst du, worauf du beim Helmkauf achten solltest, welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Helmtypen gibt und wie du einen Fahrradhelm findest, der optimal sitzt und zuverlässig schützt.


Was beim Kauf eines Fahrradhelmes wichtig ist!

  1. Worauf du beim Kauf eines Fahrradhelmes achten solltest!
    1.1 Richtige Passform & Helmgröße
    1.2 Fahrradhelm passend zum Einsatzzweck
    1.3 Worauf kommt es beim Tragekomfort eines Fahrradhelms an?
  2. Welche Sicherheitsmerkmale braucht ein Fahrradhelm?
  3. Wie lange darf man einen Fahrradhelm verwenden?
Person setzt einen modernen Mountainbike-Helm richtig auf – die korrekte Anpassung des Fahrradhelms sorgt für optimalen Schutz und sicheren Sitz beim Radfahren

1. Worauf du beim Kauf eines Fahrradhelmes achten solltest!

Der Kauf eines Fahrradhelms sollte gut überlegt sein, denn nur ein passender Helm kann im Ernstfall optimal schützen.

Neben der richtigen Größe spielen auch der Einsatzzweck (also kurz gesagt, wo möchtest du den Helm verwenden, im Alltag, beim Rennrad-Fahren oder beim Mountainbiker), der Tragekomfort und wie gut der Helm Schütz (erkennbar durch gekennzeichnete Sicherheitsmerkmale) eine entscheidende Rolle.


1.1 Richtige Passform & Helmgröße

Ein Fahrradhelm kann nur dann optimal schützen, wenn er richtig sitzt!
Um die passende Helmgröße zu ermitteln, misst du deinen Kopfumfang mit einem Maßband etwa einen Zentimeter oberhalb der Augenbrauen.

Die meisten Hersteller geben Ihre Helm-Größen in Buchstaben (z.B. S, M, L) an und geben dazu auch eine Zentimeterangabe – der Kopfumfang also.

Kopfumgang messen um die Richtige Fahrradhelm-Größe zu finden. Im Bild sieht man einen Mann der mit einem Massband seinen Kopfumfang misst
Kopfumfang messen

Ein Beispiel:
Liegt dein Kopfumfang zwischen 55 und 59 cm, ist in den meisten Fällen die Helmgröße M die richtige Wahl. Ein Blick in die Größentabelle des Herstellers hilft dir dabei, die passende Größe zu finden.

Orientierungstabelle zur Größenwahl

Helmgrößen bei Fahrradhelmen:
Internationale GrößenXSXS-SSMM-LLXLXL-XXLXXL
Kopfumfang (in cm)51 – 5555 – 59
59 – 6363 – 67
Orientierungstabelle zu Helmgrößen bei Fahrradhelmen

1.2 Fahrradhelm passend zum Einsatzzweck

Eine Person fährt mit einem silbernen E-Bike auf einer gepflasterten Straße in einer städtischen Umgebung. Sie trägt einen weißen Fahrradhelm, eine schwarze Steppjacke, Jeans und transportiert eine schwarze Gepäcktasche am Hinterrad.
Rennradhelme. Auf dem Foto erkennt man eine Frau wie sie auf einem Rennrad eine Straße hochfährt
Eine Person fährt mit einem schwarzen E-Mountainbike über einen steinigen Trail in einer felsigen Landschaft. Sie trägt einen Fahrradhelm, eine Schutzbrille und schwarze Fahrradbekleidung.“

Ob Alltag, Rennrad oder auf dem Mountainbike – ein Fahrradhelm gehört einfach dazu, aber Fahrradhelm ist nicht gleich Fahrradhelm.
Die Helme unterscheiden sich je nach Einsatzzweck drastisch und man sollte sich im Vorfeld gut überlegen, für was man den Helm verwendet!

Welche Fahrradhelm-Typen gibt es?
Fahrradhelme unterscheiden sich nicht nur im Preis und der Größe, sondern auch für was die Helme gedacht sind.
Grundsätzlich gibt es 5 verschiedene Helmtypen, die sich vor allem beim Gewicht, der Stabilität und dem Einsatzbereich unterscheiden.

Full-Face Fahrradhelme oder auch Downhill Helme werden von Mountainbike-Fahren im Bikepark oder auf Downhill-Strecken verwendet, sie bieten den höchsten Schutz.
Im Bild ist ein Full-Face Helm von Poc zu erkennen.
Full-Face / Downhill Helme

Full-Face / Downhill Helme

Fullface-Helme sind Mountainbike-Helme welche den gesamten Kopf umschließen und besitzen einen festen Kinnschutz. Dadurch schützen sie zusätzlich das Gesicht und den Kiefer und werden vor allem beim Downhill- und Bikepark-Fahrern verwendet.
Diese Fahrradhelme bieten den größten Schutz vor Verletzungen

Fahrradhelme für den Alltag, Fahrten in der Stadt oder in der Freizeit. Trekking bzw. City Fahrradhelme sind speziell dafür.
Auf dem Bild ist ein weißer Fahrradhelm mit Rücklicht
Fahrradhelme für Alltag / Stadt & Freizeit

Fahrradhelme für Alltag / Stadt & Freizeit

Sie bieten einen guten Schutz, sind stylisch und komfortabel – perfekt für längere Touren und Fahrten in der Stadt.

Fahrradhelme für Rennrad / Gravel-Bike Fahrer. Besonders leichte Fahrradhelme. Auf dem Bild sieht man einen schwarzen Rennradhelm
Rennrad Fahrradhelme

Rennrad Fahrradhelme

Besonders leicht und aerodynamisch angepasst – das sind Fahrradhelme für Rennrad & Gravel-Bike Fahrer.

Mountainbike Fahrradhelme. Für den besten Schutz am Fahrrad / E-Bike. 
Im Bild sieht man einen blauen MTB Helm.
Mountainbike Fahrradhelme

Mountainbike Fahrradhelme

Hoher Schutz steht bei MTB Helmen an erster Stelle.
Bei MTB Helmen gibt es verschiedene Varianten von Fullface Helmen bis fast Alltagshelme.

Mountainbike Helme gehören zu den beliebtesten Fahrradhelmen!

Fahrradhelme speziell für Kinder. Im Bild sieht man einen Fahrradhelm für Kinder mit einem Auto Design.
Kinder Fahrradhelme

Kinder Fahrradhelme

Fahrradhelme speziell für Kinder. Mit kleineren Größen und oftmals auch coolem Design.

Die Wahl des richtigen Fahrradhelms hängt in erster Linie davon ab, wo und wie du mit dem Fahrrad unterwegs bist.
Ein City-Fahrer stellt andere Anforderungen an seinen Helm als ein Mountainbiker oder Rennradfahrer. Deshalb gibt es für nahezu jeden Einsatzbereich speziell entwickelte Modelle, die in Sachen Schutz, Komfort und Ausstattung optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Die folgende Übersicht hilft dir dabei, schnell den passenden Helmtyp für deinen Fahrstil zu finden:

Du fährst hauptsächlich… Dann passt am besten…
Zur Arbeit oder zum Einkaufen City- oder Freizeithelm
Mit dem E-Bike auf Tour E-Bike- oder Trekkinghelm
Auf Waldwegen und Trails Mountainbike-Helm
Sportlich auf der Straße Rennradhelm
Im Bikepark bzw. Downhill oder Enduro Fullface- bzw. Downhill-Helm

1.3 Worauf kommt es beim Tragekomfort eines Fahrradhelms an?

Ein Fahrradhelm sollte nicht nur sicher sein, sondern auch bequem sitzen. Denn nur ein Helm, der angenehm zu tragen ist, wird auch regelmäßig genutzt. Achte deshalb auf ein geringes Gewicht, damit der Nacken auch auf längeren Touren nicht unnötig belastet wird.

Ein leichter Rennradhelm wiegt häufig nur rund 200 Gramm, ein Helm mit etwa 800 Gramm wäre für diesen Einsatzbereich deutlich zu schwer. Dieser findet sich eher im Downhill- oder Fullface-Bereich wieder, wo ein höheres Gewicht zugunsten eines erweiterten Schutzes in Kauf genommen wird.

Ebenso wichtig sind ausreichende Belüftungsöffnungen, die für eine gute Luftzirkulation sorgen und starkes Schwitzen reduzieren. Weiche, herausnehmbare Polsterungen erhöhen den Tragekomfort zusätzlich und können bei Bedarf gewaschen werden.

POC Octal Mips Rennradhelm
mit großen Belüftungsöffnungen und herausnehmbarer Polsterung – sorgt für eine optimale Luftzirkulation, hohen Tragekomfort und weniger Schwitzen beim Radfahren
Fahrradhelm mit MIPS-System und verstellbarem Anpassungsrad am Hinterkopf für eine individuelle Größenanpassung und sicheren Sitz ohne Verrutschen

Praktisch sind außerdem Verstellsysteme am Hinterkopf und an den Kinnriemen, mit denen sich der Helm individuell an die Kopfform anpassen lässt. So sitzt der Fahrradhelm sicher, ohne zu drücken oder zu verrutschen.

Kurz gesagt: Ein angenehmer Fahrradhelm vereint gute Passform, geringes Gewicht, ausreichende Belüftung und einfache Verstellmöglichkeiten.


2. Welche Sicherheitsmerkmale braucht ein Fahrradhelm?

Ein Fahrradhelm sollte nicht nur gut sitzen, sondern vor allem einen zuverlässigen Schutz bei einem Sturz bieten. Moderne Helme verfügen heute über verschiedene Sicherheitsmerkmale, die das Verletzungsrisiko deutlich reduzieren können.

1: Sicherheitsnormen und Prüfzeichen bei Fahrradhelmen

Achte beim Kauf darauf, dass der Fahrradhelm die europäische Sicherheitsnorm EN 1078 erfüllt.

Diese Norm legt Mindestanforderungen für Stoßdämpfung, Kinnriemen und Sichtfeld fest. Ohne diese Zertifizierung sollte ein Helm nicht verwendet werden.

Für schnelle E-Bikes oder S-Pedelecs gibt es zudem spezielle Modelle nach der NTA-8776-Norm, die für höhere Geschwindigkeiten und stärkere Aufprallkräfte ausgelegt sind.


2: MIPS und andere Rotationsschutzsysteme

Immer häufiger sind Fahrradhelme mit einem MIPS-System (Multi-directional Impact Protection System) oder vergleichbaren Technologien ausgestattet. Diese zusätzliche Gleitschicht im Helm kann Rotationskräfte reduzieren, die bei schrägen Stürzen auf den Kopf wirken. Dadurch wird das Risiko für bestimmte Kopf- und Gehirnverletzungen verringert.
Du erkennst einen Fahrradhelm mit MIPS-Technologie in der Regel an einem gelben Kreis mit der Aufschrift „MIPS“, der sich auf dem Helm befindet.

Gelbes MIPS-Logo auf einem Fahrradhelm – die MIPS-Technologie reduziert Rotationskräfte bei Stürzen und erhöht die Sicherheit
Mips-Kennzeichnung

Fox Racing Speedframe Pro Matte Black
Mountainbike-Helm mit erweitertem Hinterkopfschutz und tiefer Helmform für optimalen Schutz von Hinterkopf und Schläfen – wichtiges Sicherheitsmerkmal beim Fahrradhelm-Kauf
MTB-Helm mit erweitertem Hinterkopfschutz

3: Gute Abdeckung der Schutzbereiche

Ein sicherer Fahrradhelm sollte insbesondere den Hinterkopf und die Schläfen gut schützen. Viele moderne MTB- und E-Bike-Helme sind deshalb tiefer gezogen und bieten in diesen Bereichen zusätzlichen Schutz.


4: Sichtbarkeit im Straßenverkehr

Für zusätzliche Sicherheit im Alltag sind Reflektoren oder ein integriertes Rücklicht sinnvoll. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen oder in der dunklen Jahreszeit wirst du dadurch von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen.

Livall C20 Fahrradhelm mit Bremslicht
Moderner Smart-Fahrradhelm mit integriertem LED-Rücklicht für bessere Sichtbarkeit und mehr Sicherheit im Straßenverkehr – ideal für City-, E-Bike- und Alltagsfahrer
Cityhelm mit integriertem Rücklicht

3. Wie lange darf man einen Fahrradhelm verwenden?

Auch wenn ein Fahrradhelm äußerlich noch gut aussieht, sollte er nicht unbegrenzt verwendet werden. Materialien wie Schaumstoff, Kunststoffe und Gurte altern durch UV-Strahlung, Schweiß, Temperaturschwankungen und den täglichen Gebrauch.

Als allgemeine Empfehlung gilt:

  • Ein Fahrradhelm sollte etwa alle 3 bis 5 Jahre ausgetauscht werden.

Die genaue Lebensdauer hängt jedoch davon ab, wie häufig und unter welchen Bedingungen der Helm genutzt wird. Auch unbenutzte Helme altern!

Wichtig: Nach einem Sturz, bei dem der Helm einen Aufprall abgefangen hat, sollte er sofort ersetzt werden – selbst wenn keine Schäden sichtbar sind. Im Inneren können feine Risse entstanden sein, die die Schutzwirkung erheblich beeinträchtigen.

Diese Faktoren verkürzen die Lebensdauer eines Fahrradhelms:

  • Stürze oder starke Schläge auf den Helm
  • Regelmäßige Nutzung
  • Schweiß- und Ölansammlungen
  • Intensive Sonneneinstrahlung und UV-Belastung
  • Kontakt mit Chemikalien wie aggressiven Reinigungsmitteln oder Insektenschutzmitteln

Woran erkennst du, dass ein neuer Fahrradhelm fällig ist?

Ersetze deinen Fahrradhelm, wenn du folgende Anzeichen bemerkst:

  • Risse oder Dellen in der Helmschale
  • Beschädigte oder ausgefranste Gurte
  • Defekte Verstellsysteme
  • Stark abgenutzte oder fehlende Polster
  • Der Helm sitzt nicht mehr richtig

Unser Tipp: Kontrolliere deinen Fahrradhelm regelmäßig auf Beschädigungen und notiere dir das Kaufdatum. Im Zweifel gilt: Lieber einen neuen Helm kaufen – schließlich schützt er den wichtigsten Teil deines Körpers!


Fazit: Der richtige Fahrradhelm ist eine Investition in deine Sicherheit

Ein guter Fahrradhelm sollte nicht nur optisch gefallen, sondern vor allem optimal passen, zum Einsatzzweck passen und die notwendigen Sicherheitsstandards erfüllen. Ob City, E-Bike, Rennrad oder Mountainbike – für jede Art des Radfahrens gibt es den passenden Helm.

Im OnlineShop von Fafit24.de findest du eine große Auswahl an verschiedenen Fahrradhelmen!

Jetzt, da du hoffentlich den passenden Fahrradhelm gefunden hast, solltest du auch an das richtige Zubehör denken. Von Beleuchtung und Fahrradschloss bis hin zu Pumpe und Werkzeug – in unserem Ratgeber erfährst du, welche Ausstattung für Radfahrer wirklich sinnvoll ist.