Federgabel und Dämpfer richtig einstellen: Das perfekte Setup für Fahrrad / E-Bike!

Das beste Bike bringt wenig, wenn das Fahrwerk falsch eingestellt ist!

Eine Federgabel und ein Dämpfer sollen Unebenheiten ausgleichen und dafür sorgen, dass dein Fahrrad oder E-Bike auch auf anspruchsvollen Strecken sicher und kontrolliert bleibt.
Zu hart, zu weich, zu langsam oder zu schnell – schon kleine Änderungen können das Fahrverhalten deutlich beeinflussen.

Doch wie viel Luftdruck ist richtig? Welcher SAG sollte eingestellt werden und was macht eigentlich die Zug- oder Druckstufe? FaFit24 klärt dich auf!


Fahrwerks-Setup für Fahrräder / E-Bikes im Detail:

  1. Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt
  2. Mountainbike Fahrwerk richtig einstellen
    2.1 Vorbereitung deines E-/Bikes
    2.2 Richtigen Luftdruck ermitteln
    2.3 Zugstufe einstellen
    2.4 Druckstufe einstellen
    2.5 High-/Low–Speed-Druckstufe
Cube TWO15 SLX Downhill-Mountainbike in der Farbe „deepteal´n´clouds“

1. Wichtigste Begriffe kurz erklärt

Bevor du mit dem Einstellen von Federgabel und Dämpfer beginnst, solltest du die wichtigsten Begriffe kennen. So bekommst du einen Überblick, welche Funktion die einzelnen Einstellungen haben!

Luftdruck

Der Luftdruck bestimmt bei einem Luftfahrwerk maßgeblich, wie hart oder weich Federgabel und Dämpfer arbeiten. Ein höherer Luftdruck sorgt für ein strafferes Fahrwerk und mehr Unterstützung, während ein niedrigerer Luftdruck das Fahrwerk weicher und komfortabler macht.

Zugstufe/Rebound

Die Zugstufe bestimmt, wie schnell Federgabel oder Dämpfer nach dem Einfedern wieder ausfedern.
Ist diese zu schnell eingestellt, kann sich das Fahrrad unruhig anfühlen. Bei einer zu langsamen Einstellung federt das Fahrwerk nach Unebenheiten zu träge zurück und kann bei aufeinanderfolgenden Schlägen zunehmend absacken.

Druckstufe/Compression

Die Druckstufe beeinflusst, wie stark sich Federgabel oder Dämpfer beim Einfedern gegen die Bewegung wehren. Eine stärkere Druckstufe sorgt für mehr Unterstützung und kann beispielsweise beim Bremsen, in Kurven oder bei starken Belastungen hilfreich sein.

Eine zu hohe Druckstufe kann das Fahrwerk allerdings unnötig hart machen und den Komfort sowie die Traktion verringern.

SAG

SAG steht für „Sag“ (Static Sag) und beschreibt, wie weit das Fahrwerk allein durch dein Körpergewicht einfedert.


2. Fahrwerk richtig einstellen

Die Arbeitsschritte für das perfekte Fahrwerks-Setup bleiben grundsätzlich immer gleich – ganz egal, ob du ein Downhill-Bike oder ein Cross-Country-Fahrrad fährst.

2.1 Vorbereitung deines E-/Bikes

Schritt 1:

Alle Lockout-Funktionen lösen!

i
Die meisten Lockout– bzw. Plattform-Funktionen werden über einen Hebel direkt an der Gabel oder am Dämpfer bedient. Alternativ kann sich die Steuerung auch über einen separaten Hebel am Lenker befinden.
RockShox Deluxe Ultimate Dämpfer
Einstellhebel am Dämpfer
Lyrik Ultimate
Einstellrad an der Federgabel

Schritt 2:


Zug und Druckstufen komplett öffnen!

↻
Drehe die Einstellräder im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.



2.2 Richtigen Luftdruck ermitteln

Die Einstellung solltest du immer im fahrfertigen Zustand vornehmen. Fährst du beispielsweise regelmäßig mit einem schweren Rucksack, solltest du diesen bei der Messung ebenfalls tragen.

Fahrwerk am Mountainbike richtig einstellen
Bild: KI-generiert
So ermittelst du den richtigen SAG-Wert
1
Stelle dich auf das Fahrrad.
2
Halte dich an einer Wand fest.
3
Positioniere dich mittig über dem Bike.
4
Schiebe die Gummiringe bis an die Abstreifdichtung.
5
Steige langsam ab, ohne die Federelemente zu belasten.

Jetzt kannst du den Luftdruck anhand der Position deiner Gummiringe (O-Ring) ablesen:

O-Ring als Sag-Indikator (Negativfederweg) auf dem Kolben eines Mountainbike-Luftdämpfers
O-Ring an Tauchrohr

Als Richtwert gilt:
Federgabel:
ca. 20–25 % SAG
Dämpfer: ca. 25–30 % SAG

Tipp
FOX-Federelemente
besitzen in der Regel keine aufgedruckte SAG-Anzeige am Standrohr!
Du musst also selbst nachmessen und das Verhältnis zum Gesamtfederweg ausrechen.

Verschlusskappe des Luftventil einer Fahrradgabel
Luftventil mit Verschlusskappe

Über 30 %: Luft nachpumpen
Unter 20 %: Luft ablassen

Um an das Ventil zu gelangen schraubst du die Verschlusskappe deiner Gabel oder des Dämpfers ab

Für die Einstellung benötigst du eine Dämpferpumpe. Beim Ablassen der Luft solltest du zunächst nur etwa 10 PSI reduzieren und anschließend erneut messen. So kannst du dich schrittweise an den gewünschten Wert herantasten.

Vorgang zum Aufpumpen und Einrichten der Luftfeder eines RockShox Vivid Air Dämpfers an einem Specialized-Fahrrad
Aufpumpen per Dämpferpumpe

Du hast keine Dämpferpumpe? Kein Problem Fafit24 hat alles an Fahrradzubehör!

So überprüfst du deine SAG-Einstellung
1
Stelle dich auf das Fahrrad.
2
Positioniere dich mittig über dem Bike.
3
Wippe das Fahrrad einige Male, damit sich der Luftdruck zwischen der positiven und negativen Luftkammer ausgleichen kann.
4
Schiebe die Gummiringe bis an die Abstreifdichtung.
5
Steige langsam ab, ohne die Federelemente zu belasten.
Fahrwerk-Einstellung überprüfen
Bild: KI-generiert

Jetzt sollte im Idealfall alles passen!
Sollte der Wert noch nicht stimmen, wiederhole den Vorgang, bis du den gewünschten SAG erreicht hast.

Tipp
Die Hersteller geben in der Regel eine Luftdruckempfehlung an. Diese dient jedoch eher als Orientierungshilfe – entscheidend ist letztendlich der SAG-Wert.

Je nach Mountainbike-Typ und Einsatzbereich kann der optimale SAG variieren:
Enduro/Downhill: etwa 30 % SAG an der Gabel und ca. 30–35 % am Hinterbau

Marathon-Fullys/Cross Country: eher straff abgestimmt ca. 20% SAG


2.3 Zugstufe einstellen

Die Zugstufe wird bei vielen Federelementen über ein Drehrad eingestellt:

Drehrad einer Federgabel
Drehrad eines Dämpfers

Federgabel

  • Komprimiere die Gabel im Stand so weit es geht
  • Lasse die Gabel anschließend ausfedern

Hebt der Reifen dabei vom Boden ab, ist die Zugstufe zu schnell eingestellt.
Stelle die Zugstufe so ein, dass der Reifen beim Ausfedern gerade noch den Bodenkontakt behält.

Gehe dabei nach dem Prinzip vor:
So schnell wie möglich und so langsam wie nötig

Dämpfer

Auch beim Dämpfer sollte die Zugstufe so eingestellt sein, dass der Hinterreifen beim Ausfedern des Hinterbaus den Bodenkontakt nicht verliert.


2.4 Druckstufe einstellen

Die Druckstufe lässt sich je nach Federelement individuell einstellen.
Viele Federgabeln haben ein stufenverstellbares Compression–Einstellrad:

Federgabelel mit stufenverstellbarem Compression-Einstellrad
Compression-Einstellrad (hier: links)


Mountainbike auf einem Trail
1
Starte mit der 50-%-Einstellung:
Drehe die Druckstufe zunächst vollständig auf. Schließe sie anschließend etwa zur Hälfte der verfügbaren Klicks wieder. So hast du eine gute Ausgangsbasis für die weitere Abstimmung.
2
Mache eine Testfahrt:
Fahre einen dir bekannten, kurzen Trailabschnitt. Kleine Hindernisse, Wurzeln oder eine stärkere Bremsung eignen sich besonders gut, um das Verhalten des Fahrwerks zu beurteilen.
3
Stimme die Druckstufe nach Gefühl ab:

Das Fahrwerk sackt beim Anbremsen oder in Kurven zu schnell ein:
Drehe die Druckstufe 1–2 Klicks im Uhrzeigersinn zu, um die Dämpfung zu erhöhen.

Das Fahrwerk fühlt sich auf kleinen Schlägen zu hart oder unsensibel an:
Drehe die Druckstufe einige Klicks auf, damit das Fahrwerk sensibler reagiert.

Tipp
Tipp
Verändere immer nur wenige Klicks auf einmal und fahre anschließend dieselbe Strecke erneut. So kannst du die Auswirkungen der Einstellung besser beurteilen.

2.4.1 High-/Low-Speed-Druckstufe

Bei einigen Modellen steht zusätzlich eine High-/Low-Speed-Druckstufe zur Verfügung.

Einstellrad der Druckstufen

High-Speed-Druckstufe

Die High-Speed-Druckstufe (HSC) beeinflusst das Fahrwerk bei sehr schnellen Einfederbewegungen.

Typische Situationen sind:

  • Wurzelfelder
  • schnell aufeinanderfolgende Steine
  • harte Kanten
  • harte Landungen
  • schnelle Schläge bei hohem Tempo

Das Fahrwerk schlägt durch?

Wenn das Fahrwerk bei harten Schlägen oder Landungen zu stark durch den Federweg geht, kann mehr High-Speed-Druckstufe für zusätzlichen Support sorgen.

→ Druckstufe erhöhen (+)

Das Fahrwerk fühlt sich zu hart an?

Wenn das Bike bei schnellen Schlägen unkomfortabel wird und schlecht über Wurzeln und Steine hinwegrollt, kann die High-Speed-Druckstufe zu straff eingestellt sein.

→ Druckstufe reduzieren (–)

Low-Speed-Druckstufe

Die Low-Speed-Druckstufe (LSC) wirkt vor allem bei langsamen Einfederbewegungen. „Low Speed“ bedeutet dabei nicht, dass du langsam fahren musst. Es geht um die Geschwindigkeit, mit der sich das Fahrwerk bewegt.

Sie beeinflusst beispielsweise:

  • Veränderungen der Körperposition
  • Anliegerkurven
  • Absprünge
  • langsame Fahrwerksbewegungen

Mehr Low-Speed-Druckstufe gibt dem Fahrwerk mehr Support.

Mehr Support gewünscht?

Zum Beispiel, wenn du in Anliegerkurven mehr Druck aufbauen möchtest oder das Bike beim Absprung stärker unterstützt werden soll:

→ Low-Speed-Druckstufe erhöhen (+)

Das Fahrwerk soll sensibler reagieren?

Wenn sich das Bike zu straff anfühlt oder kleine Bewegungen nicht sauber aufnimmt:

→ Low-Speed-Druckstufe reduzieren (–)


Federgabel einstellen
1
Druckstufe komplett herausdrehen
Starte mit vollständig geöffneter Druckstufe, damit die Gabel möglichst frei und weich arbeitet.
2
Schrittweise hineindrehen
Fahre deine Teststrecke und erhöhe die Druckstufe in kleinen Schritten, bis die Gabel genügend Support bietet.
Dämpfer einstellen
1
Low-Speed-Druckstufe komplett öffnen
Drehe die Low-Speed-Druckstufe zunächst komplett heraus.
2
Etwa ein Drittel hineindrehen
Drehe die Low-Speed-Druckstufe anschließend ungefähr ein Drittel hinein und taste dich von dort an die passende Einstellung heran.
Wichtig!
Der Dämpfer sollte mit der Gabel harmonieren. Ist der Dämpfer sehr schnell abgestimmt, während die Gabel deutlich langsamer arbeitet, kann sich das Fahrwerk unausgewogen anfühlen.


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Shimano Dura Ace – Die Neuheiten der Rennrad Top-Gruppe!

13 Gänge, kabellos und noch konsequenter auf Geschwindigkeit ausgelegt: Mit der neuen DURA-ACE schlägt SHIMANO das nächste Kapitel seiner Rennrad-Topgruppe auf.

Was bisher vor allem für präzise elektronische Schaltvorgänge und kompromisslose Race-Performance stand, wird nun um eine weitere Übersetzungsstufe und ein noch stärker integriertes System ergänzt. Dazu kommen neu entwickelte DURA-ACE Laufräder, die das Gesamtpaket aus geringem Gewicht, Aerodynamik und Effizienz abrunden sollen.

Doch was steckt tatsächlich hinter der neuen 13-fach DURA-ACE?

Wir werfen einen Blick auf die Technik und zeigen, was SHIMANO mit der neuen Generation seiner Topgruppe vorhat.


Die Shimano Dura-Ace Neuheiten im Detail:

  1. Was ist überhaupt eine Dura-Ace?
  2. Die Dura-Ace vor dem nächsten Entwicklungsschritt
  3. 12 Gänge waren gestern?
  4. Kabellos, aber nicht sorgenfrei: Wie wird die neue Dura-Ace geladen?
Shimano DURA-ACE R9200 Komponenten

1. Was ist überhaupt eine Dura-Ace? Die Rennrad Top Gruppe von Shimano!

DURA-ACE ist die Topgruppe von SHIMANO für den professionellen und ambitionierten Rennradsport. Sie vereint Schaltwerk, Umwerfer, Kurbel, Kassette, Bremsen und weitere Komponenten zu einem aufeinander abgestimmten Gesamtsystem. Ziel ist es, möglichst schnelle und präzise Schaltvorgänge, geringes Gewicht und maximale Effizienz miteinander zu verbinden.

Seit mehr als 50 Jahren steht DURA-ACE für SHIMANOs Anspruch, im Rennradbereich immer wieder neue Maßstäbe zu setzen. Bereits mit der Einführung der Di2 wurde das elektronische Schalten zum festen Bestandteil moderner Rennräder. Die aktuelle Generation soll diesen Weg nun konsequent weiterführen.

Shimano Dura ACE Di2 Rennrad Schaltwerk 12-fach
DURA-ACE Di2 Schaltwerk 12-fach

Dabei ist DURA-ACE weit mehr als nur eine besonders teure Schaltgruppe. SHIMANO nutzt die Topgruppe auch als Technologieträger: Neue Entwicklungen werden zunächst unter härtesten Bedingungen im Profiradsport getestet und fließen anschließend teilweise in günstigere Gruppen ein.


2. Die Shimano Dura-Ace vor dem nächsten Entwicklungsschritt!

Shimano DURA-ACE C99 TUBELESS-LAUFRAD VORNE
DURA-ACE Tubeless Laufrad

Geht die Ära im Profiradsport endgültig zu Ende? Shimano stellte bereits die neuen DURA-ACE-Laufräder vor. Hier fällt vor allem eines auf: Der Schlauchreifen fehlt!

Die neue R9 370-Serie gibt es ausschließlich mit Tubeless-Ventilen. Die neue Modellbezeichnung WH-R9370 lässt die Gerüchteküche nur so brodeln. Eine neue 93er-Nummer! Steht eine neue Schaltgruppe unmittelbar bevor?

Die neuen Laufräder sind deutlich leichter, aerodynamischer und schneller entwickelt. Möglich wird dies unter anderem durch Carbon Speichen und breitere Felgen. Zudem gibt es für Zeitfahrer und Triathleten ein Highlight – die neue Shimano-Scheibe wurde vorgeführt.

Shimano DURA-ACE SCHEIBENLAUFRAD TUBELESS HINTEN
DURA-ACE Scheibenlaufrad

Nun heißt es warten auf die neue 13-fach DURA-ACE. Im neuen Shimano-Patent werden die wichtigsten Merkmale deutlich: 13-fach und ein kabelloses Schaltwerk. Der logische nächste Schritt von 11 über 12 auf 13 Gänge. Dazu kommt ein komplett wireless System mit fest verbauten Akkus im Schaltwerk.

Auch die UDH-Aufhängung gilt als Weiterentwicklung des klassischen Schaltauges und bringt einige Optimierungen mit sich. Durch UDH hält damit ein neuer Standard Einzug in die Fahrradindustrie.


3. 12 Gänge waren gestern? 13-Gänge der neue Standard für Rennräder?

Das Rennen um das 13. Ritzel ist längst eröffnet.
Campagnolo hat mit der Super Record 13 bereits eine kabellose elektronische 2×13-Schaltgruppe auf den Markt gebracht. Auch SRAM bietet inzwischen 13-fach an – allerdings mit der Red XPLR AXS als 1×13-Gravelgruppe. Nun zieht Shimano mit der neuen DURA-ACE in den 2×13-Rennradbereich nach. Damit wird aus dem zusätzlichen Ritzel weniger eine Weltpremiere als vielmehr ein neuer Schauplatz im Duell der großen Komponentenhersteller

Campagnolo Super Record 13. Rennrad Schaltung
Campagnolo Super Record 13
SRAM Red XPLR AXS 13-Fach Rennrad Schaltung
SRAM Red XPLR AXS

ABER: 13 Gänge bedeuten nicht automatisch eine größere Übersetzungsbandbreite.

Bei mehr Ritzeln kann Shimano die Kassette feiner abstufen. Dadurch können kleinere Sprünge zwischen den einzelnen Gängen entstehen. Das kann beispielsweise dabei helfen, die bevorzugte Trittfrequenz möglichst konstant zu halten.

Wenn Shimano mit der neuen Dura-Ace tatsächlich auf 13 Gänge setzt, stellt sich unweigerlich die Frage, ob diese Entwicklung langfristig auch bei den darunter angesiedelten Gruppen wie Ultegra und 105 ankommen wird. Schließlich zeigt die bisherige Entwicklung, dass Technologien, die zunächst der Topgruppe vorbehalten waren, mit der Zeit ihren Weg in günstigere Schaltgruppen gefunden haben. Was heute noch exklusiv der Dura-Ace vorbehalten ist, könnte daher morgen bereits in der Ultegra und später auch in der 105 zu finden sein.

Ob letztendlich der zusätzliche Gang im Alltag tatsächlich einen großen Unterschied macht oder eine Überarbeitung der 12-fach-Schaltung ausgereicht hätte, wird sich erst zeigen, wenn die Gruppe offiziell vorgestellt und von Rennradfahrern getestet wurde.

ULTEGRA KURBELGARNITUR MIT BEIDSEITIG MESSENDEM POWER-METER, 2x12-fach
Ultegra Kurbelgarnitur
SHIMANO 105 KURBELGARNITUR 2x12-fach
SHIMANO 105 Kurbelgarnitur

4. Kabellos, aber nicht sorgenfrei: Wie wird die neue Shimano Dura-Ace Schaltung geladen?

Wireless Schaltung und vor allem integrierte Akkus hören sich erstmal vielversprechend an. Sie ermöglichen eine einfache Montage und ein aufgeräumtes Cockpit. Doch was passiert, wenn der Akku leer oder defekt ist? Muss das Fahrrad dann zum Laden an die Steckdose, wenn sich der Akku nicht wie gewohnt entnehmen lässt?

Shimano Dura Ace schaltgruppe

Spannend ist auch eine im Patent erwähnte Dynamofunktion. Könnte die Schaltung dadurch während der Fahrt Energie gewinnen und sich teilweise selbst laden? Falls Shimano diesen Ansatz tatsächlich umsetzt, stellt sich allerdings die Frage nach dem zusätzlichen Gewicht und den dafür notwendigen Komponenten. Denn ein Dynamo beziehungsweise ein entsprechendes Ladesystem würde den Antrieb zwar unabhängiger von einer Steckdose machen, aber gleichzeitig zusätzliche Technik und Gewicht ans Fahrrad bringen.

Noch ist offen, wie Shimano diese Punkte bei der neuen Dura-Ace lösen wird!


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Verkehrssicher im Straßenverkehr: Sicher unterwegs mit Fahrrad & E-Bike!

Mit dem Fahrrad oder E-Bike zur Arbeit, oder in die Stadt zum Einkaufen – Bewegung tut gut!
Gleichzeitig ist man als Radfahrer im Straßenverkehr aber immer wieder verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Die Unachtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmer lässt sich dabei nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist es, durch eigenes umsichtiges und vorsichtiges Verhalten die eigene Verkehrssicherheit zu erhöhen.

In diesem Artikel von Fafit24 erfährst du, worauf du achten solltest!


Artikel im Überblick:

  1. Was macht ein Fahrrad / E-Bike verkehrssicher?
  2. Sicherheitsausstattung für Kinder
  3. Verkehrsregeln und Verkehrszeichen
Verkehrssicher im Straßenverkehr: Sicher unterwegs mit dem Fahrrad!
Auf dem Bild ist eine Frau auf einem E-Bike zu erkennen die mit einem eingeschalteten Fahrradlicht in der Stadt fährt

1. Was macht ein Fahrrad / E-Bike verkehrssicher?

Damit ein Fahrrad sicher am Straßenverkehr teilnehmen kann, schreibt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) bestimmte Ausstattungsmerkmale vor. Dabei kommt es nicht nur auf eine gute Funktion des Fahrrads an, sondern vor allem auf eine ausreichende Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer.

Grundausstattung
Zwei voneinander unabhängige Bremsen Zwei voneinander unabhängige Bremsen Zu den Fahrradbremsen
Helltönende Klingel Klingel Zu den Fahrradklingeln
Weißer Frontscheinwerfer und Frontreflektor Weißer Frontscheinwerfer und Frontreflektor Zu den Frontlichtern
Rotes Rücklicht und roter Reflektor Rotes Rücklicht und roter Reflektor Zu den Rücklichtern
Gelbe Speichenreflektoren oder Reflektorstreifen am Rad Gelbe Speichenreflektoren oder Reflektorstreifen Zu den Reflektoren
Zwei Pedalreflektoren pro Pedal Pedalreflektoren Zu den Pedalen

Besonders wichtig ist die Sichtbarkeit bei Dämmerung, Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen.
Nur so kann sichergestellt werden, dass andere Verkehrsteilnehmer dich rechtzeitig wahrnehmen. Ein Helmlicht kann dabei eine sinnvolle Ergänzung zur Fahrradbeleuchtung sein, da es durch die erhöhte Position am Kopf die Sichtbarkeit zusätzlich verbessert.

Cube Helm Rücklicht CMPT
Helm Rücklicht
Trelock Batterierücklicht LS 740 mit Bremsrücklicht
urch das helle Trelock Batterierücklicht LS 740 mit Bremsrücklicht wird man im Straßenverkehr nicht mehr so schnell übersehen.
Batterierücklicht mit Bremsrücklicht

Moderne Fahrräder müssen also nicht mehr zwingend mit einem Dynamo betrieben werden. Batterie- oder akkubetriebene Rücklichter bieten eine praktische Alternative. 

Ein besonderes Highlight bieten Modelle mit sensor-gesteuerter Bremslichtfunktion. Beim Abbremsen wird automatisch eine zusätzliche LED aktiviert, die den nachfolgenden Verkehr warnt.

Spezielle LED-Scheinwerfer für E-Bikes bieten Funktionen wie Fernlicht und automatisches Tagfahrlicht. Besonders praktisch ist die Bedienung direkt über einen Lenker-Button, wodurch sich das Fernlicht schnell und unkompliziert aktivieren lässt.

Cube Pro-E 200 HB X-Connect E-Bike Frontlicht
E-Bike Frontlicht
B&M Blinkersystem Turntec für Fahrräder
Blinkersystem für Fahrräder

Blinker sind inzwischen auch eine interessante Möglichkeit, das Abbiegen deutlicher anzukündigen. Per Schalter am Lenker lässt sich das Blinksignal bequem aktivieren, sodass andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig erkennen können, in welche Richtung man fahren möchte.

Statt einer klassischen Warnweste ist ein Reflex-Band eine praktische Alternative. Der gewebte, elastische Gürtel passt sich bequem an und bietet dir dank der Verstellbarkeit an 4 Stellen eine komfortable Passform. 

WOWOW LED Reflex Warnweste Nokta Light Belt
LED-Reflex-Band


Du hast noch gar keine passende Beleuchtung an deinem Fahrrad? Dann empfehlen wir dir ein Beleuchtungs-Komplettset.

Cube ACID Beleuchtungsset
Beleuchtungs-Komplettset

Zusätzlich kann ein Fahrradspiegel helfen. Dieser ermöglicht es, den Verkehr zu beobachten, ohne den Blick von der Fahrbahn abzuwenden. Gerade beim Abbiegen, Überholen oder Spurwechsel kann man so, den rückwärtigen Verkehr besser einzuschätzen.

Krampe KF1 Fahrradspiegel
Fahrradspiegel

2. Sicherheitsausstattung für Kinder

Gerade bei Kindern ist es sinnvoll, neben der vorgeschriebenen Fahrradbeleuchtung für zusätzliche Sichtbarkeit zu sorgen. Warnwesten oder reflektierende Bänder an Armen und Beinen machen Kinder im Straßenverkehr besser erkennbar.

vii Riders Paket Sammi
Geschichten-Buch
Sticker
Kuscheltier "Sammi"
Warnweste
Reflektoren-Streifen
Kinder-Fahrradhandschuhe
vii Riders Paket Sammi
Kinderhelm mit Rücklicht

Auch reflektierende Elemente an Kleidung, Rucksack oder Helm können dazu beitragen, dass Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer Kinder frühzeitig wahrnehmen.


3. Verkehrsregeln und Verkehrszeichen für Fahrradfahrer

Wer mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs ist, muss die wichtigsten Verkehrsregeln und Verkehrszeichen kennen und beachten!
Radfahrer gelten als Verkehrsteilnehmer und müssen sich daher grundsätzlich an die geltenden Regeln halten…

  • Ampeln, Vorfahrtsschilder und Stoppschilder beachten
  • Vorgeschriebene Verkehrswege nutzen
  • Beim Abbiegen rechtzeitig ein deutliches Handzeichen geben
  • Vor dem Abbiegen einen Schulterblick machen

Auch beim Überqueren von Kreuzungen, beim Wechseln der Fahrbahnseite oder beim Vorbeifahren an Hindernissen ist besondere Aufmerksamkeit gefragt. Wer Verkehrszeichen richtig deutet, seine Absichten rechtzeitig signalisiert und vorausschauend fährt, sorgt für mehr Sicherheit – für sich selbst und für alle anderen Verkehrsteilnehmer


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Bosch Kiox 400C – Integriertes E-Bike-Display

Mit dem Modelljahr 2026 hebt Bosch seine E-Bike-Technologie auf ein neues Level: Neben leistungsstärkeren Antrieben wird auch das neue Bosch Kiox 400C Display vorgestellt – ein kompaktes, rahmenintegriertes Farbdisplay, das speziell für E-Mountainbikes mit dem Bosch Smart System entwickelt wurde.
Egal ob auf wilden Trails, technisch anspruchsvollen Abfahrten oder bei langen Touren: Das Kiox 400C bietet eine moderne, cleane Cockpit-Optik kombiniert mit durchdachter Technik und hoher Funktionalität.

Das Bosch Kiox 400C im Überblick:

  • Neues Farbdisplay für E-Mountainbikes
  • Im Oberrohr integriert
  • Bildschirmgröße: 2,0 Zoll (5,1cm)
  • Bedienung über Display und Mini Remote
  • Mit Bosch Smart System kompatibel

Design & Integration:

Das Kiox 400C wird direkt ins Oberrohr des E-Bike-Rahmens integriert – das bedeutet:
– Keine störenden Lenkerhalterungen
– Keine sichtbaren Kabel
– Maximaler Schutz vor äußeren Einflüssen wie Schmutz, Regen oder Stößen

Nahaufnahme des Bosch Kiox 400C integrierten E-Bike-Displays im Rahmen, zeigt Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus ‚Race‘ auf einem Mountainbike im Gelände
Bosch Kiox 400C – Integriertes E-Bike-Display

Gerade für sportliche Fahrer auf Enduro- und Trail-Bikes bringt diese Lösung große Vorteile. Das Display ist nicht nur perfekt ablesbar, sondern bleibt auch bei ruppigen Trails stabil, unauffällig und sicher.

Die Stromversorgung des Kiox 400C wird über den eBike Akku geleitet und muss nicht manuell geladen werden.
Das Kiox 400C ist nach der Schutzart IP55 vollständig gegen Wasser und Staub geschützt.


Die Display-Anzeige – Dynamisch & situationsabhängig:

Das Kiox 400C passt sich dynamisch deinem Fahrverhalten an. Statt starrer Bildschirmanzeigen bekommst du kontextabhängige Informationen.
Beim Bergabfahren zeigt dir das Display relevante Informationen an (z.B. Geschwindigkeit). Fährt du einen Anstieg hoch, so zeigt dir das Kiox 400C primär die Motorleistung und Trittfrequenz an.
Genau wie auch bei allen anderen Display-Anzeigen ist auch diese Situationsabhängige Anzeige individuell verstellbar und du kannst dir individuell aussuchen welche Infos du für welche Situation sehen möchtest.

Automatische Helligkeitsanpassung

Das Kiox 400C zeigt dir die Informationen in einer Helligkeit von 1000 cd/m² an, zum Vergleich ein Handydisplay hat in etwa eine maximale Helligkeit von 500 – 800 cd/m². Das bedeutet auch bei starker Sonneneinstrahlung wirst du das Display immer gut ablesen können.
Zusätzlich verfügt das Farbdisplay über einen integrierten Umgebungslichtsensor der die Helligkeit des Displays auf die Umgebung anpasst, so ist das Display immer bestens ablesbar

Kiox 400C Displayanzeige Überblick
Anzeige von Kontextabhänigen Infos / je nach Fahrsituation werden relevante Daten angezeigt
2 Zoll Großes Farb-Display (5,1 cm)
Integrierter Umgebungslichtsensor passt Helligkeit des Displays automatisch an
max. Displayhelligkeit von 1000 cd/m²
Displayanzeigen sind per Bosch eBike Flow App anpassbar

Während der Fahrt kannst du dir auf dem Bosch Kiox 400C Display eine Vielzahl an Daten anzeigen lassen. Neben den Basiswerten wie Geschwindigkeit, Uhrzeit, gefahrene Strecke, Gesamtdistanz, Fahrzeit und dem aktuellen Fahrmodus, bekommst du auch Fitnessdaten wie Kalorienverbrauch, Trittfrequenz, Herzfrequenz (bei verbundenem Pulsmesser) und deine eigene Fahrerleistung in Watt angezeigt.
Auch zur Akkureichweite und dem aktuellen Ladezustand deines E-Bikes bist du jederzeit bestens informiert.
Wenn dein E-Bike mit dem Bosch ABS-System ausgestattet ist, zeigt dir das Display zusätzlich den aktuellen ABS-Modus sowie Daten zum Bremsverhalten und Bremsweg an – für noch mehr Sicherheit.
Über die Bosch eBike Flow App kannst du das Kiox 400C ganz individuell nach deinen Wünschen konfigurieren. Du entscheidest selbst, welche Infos du während der Fahrt sehen möchtest – mit über 30 Anpassungsmöglichkeiten.


Display Bedienung – Intuitiv & Kabellos:

Die Bedienung des neuen Displays ist simple, kompakt und trotzdem so umfangreich wie alle anderen Displays.
Steuern lässt sich das Kiox 400C entweder:

  • Direkt am Gehäuse über zwei Touch-Tasten (z. B. für Licht, Fahrmodi oder Anzeigewechsel)
  • Oder per Mini Remote / Mini Remote Dropbar am Lenker – komplett kabellos via Bluetooth
Bosch Kiox 400C integriertes E-Bike-Display, steuerbar direkt am Gehäuse über zwei Touch-Tasten oder den Mini Remote Dropbar am Lenker, zeigt Geschwindigkeit, Akkustand  und eMTB+ Fahrmodus auf einem modernen E-Mountainbike.
Bosch Kiox 400C Display mit zugehörigem Mini Remote Dropbar

Die kompakte Mini Remote ermöglicht es, jederzeit zwischen Unterstützungsstufen zu wechseln, ohne die Hände vom Lenker zu nehmen – ein großes Plus für alle, die auch im Gelände vollen Fokus auf den Trail brauchen.
Tipp: Halte die „Minus“-Taste länger gedrückt, um die Schiebehilfe zu aktivieren – ideal bei steilen Passagen oder Tragepassagen im Gelände


Kompatibilität: Was du wissen musst

Das Bosch Kiox 400C ist ausschließlich mit dem Bosch Smart System kompatibel. Das Smart System von Bosch ist eine E-Bike Systemgeneration von Bosch die Motor, Akku, Display, Bedieneinheiten und die Bosch App zu einem digitalen Gesamtpaket vereint.
Somit ist das Farbdisplay mit anderem Smart-System Zubehör wie z.B. Mini-Remote und Bosch Performance Line CX-R kompatibel.
Als kompatible Bedienelemente kommen die Mini Remote und die Mini Remote Dropbar in Frage.
Ausgewählte E-Bikes ab dem Modelljahr 2025 bieten die notwendigen Aussparrungen für die Notwendige Integration an und sind mit dem neuen Bosch Kiox 400c Display ausgestattet.

Nachrüstung möglich?

In einigen Fällen ja – einige Bike-Hersteller bieten bereits Modelle mit vorbereiteten Rahmen an, bei denen du das Kiox 400C nachträglich einbauen lassen kannst. Informiere dich beim Hersteller oder Fachhändler, ob dein E-Bike Modell schon mit der nötigen Aussparung versehen ist.


Konfigurierbar über eBike Flow App:

Smartphone mit Bosch eBike Flow App in der Hand über einem E-Bike mit integriertem Bosch Kiox 400C Display, zeigt Akkustand, Reichweite und Fahrmodi für vernetztes E-Bike-Management
Bosch eBike Flow App

In Kombination mit der Bosch eBike Flow App holst du noch mehr aus deinem Kiox 400C heraus. Per eBike Flow App kannst du das Kiox 400C individuell an deine Vorlieben anpassen. Mit über 30 Anpassungsmöglichkeiten bestimmst du selbst, was du während der Fahrt auf deinem Display siehst.
Zudem kannst du über die App auch eine Navigation starten die dir auf dem Display angezeigt wird.


USB-C Ladeanschluss – Powerbank-Funktion am E-Bike:

Ein cooles Feature ist die geschützte USB-C Ladebuchse am Display, die wie eine Powerbank funktioniert – du kannst dein Smartphone oder andere Geräte unterwegs direkt vom E-Bike-Akku ausladen.