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Veröffentlicht in E-Bike
Veröffentlicht am 15. Juli 20168. Juni 2026
Von Lisa Motoc

E-Bike Mythen!

In diesem Artikel nehmen wir die bekanntesten E-Bike-Mythen unter die Lupe und prüfen, was wirklich dahintersteckt.
Fafit24 klärt auf!


Mythen in der Übersicht

1. E-Bikes sind nur was für Senioren!
2. Nie mehr treten!
3. Nichts für Sportler!
4. Schlechte Technik!
5. E-Bikes sind zu teuer!
6. Führerscheinpflicht bei E-Bikes
7. Helmpflicht bei E-Bikes
8. Komplizierte Bedienung!
9. Akkus sind gefährlich!
10. Reichweite zu gering!
11. Nicht für Heckträger geeignet!
12. Mehr Reparaturen nötig!

Paar auf Trekking-E-Bikes bei einer Fahrradtour in den Bergen. Die elektrischen Fahrräder mit Gepäckausstattung bieten Komfort und Reichweite für lange Touren und Radreisen.

1. E-Bikes sind nur was für Senioren!

Blödsinn!
Ja, es gibt viele Rentnerinnen und Rentner, die mit dem E-Bike unterwegs sind. Doch die Zeiten, in denen Elektromotoren ausschließlich an Citybikes mit Tiefeinstieg zu finden waren, sind längst vorbei.

E-Bikes werden heute von ganz unterschiedlichen Menschen genutzt: Manche möchten Leistungsunterschiede zum Partner oder zur Partnerin ausgleichen, Pendler kommen entspannt und ohne verschwitzt am Arbeitsplatz anzukommen ans Ziel, und Sportbegeisterte entdecken die Möglichkeiten moderner E-Mountainbikes.

Mittlerweile gibt es E-Bikes für nahezu jeden Einsatzzweck – vom komfortablen Citybike über sportliche E-MTBs bis hin zu speziellen Kinder-E-Bikes. In beliebten Mountainbike-Regionen wird sogar bereits über eigene E-MTB-Trails diskutiert oder diese werden schon umgesetzt.


E-Mountainbike im Gelände: Mountainbiker fährt mit einem leistungsstarken E-Bike einen steilen Waldtrail bergauf und meistert anspruchsvolle Offroad-Passagen.

E-Bikes sind längst kein Nischenprodukt mehr, sondern eine vielseitige Mobilitätslösung für Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichsten Ansprüchen.

2. Nie mehr treten!

Das ist ein Mythos!
Das E-Bike bewegt sich auch mit Motorunterstützung nur vorwärts, wenn der Fahrer selbst in die Pedale tritt! Ein Gaspedal, durch welches das Elektrofahrrad von alleine fährt, gibt es bei Pedelecs nicht.

3. Nichts für Sportler!

Warum denn nicht?
Auch leistungsstarke Sportler gönnen sich gerne anspruchsvollere Strecken. Selbst E-Bikes, wie die Haibike Xduro Modelle für den Extrem-Sport Mountainbike Downhill gibt es auf dem Markt!

E-Mountainbike im Gelände: Mountainbiker fährt mit einem leistungsstarken E-Bike einen steilen Waldtrail bergauf und meistert anspruchsvolle Offroad-Passagen.

4. Schlechte Technik!

Ein Irrtum, denn die Elektromotoren gibt es bereits seit über 100 Jahren und diese werden stets weiterentwickelt!

5. E-Bikes sind zu teuer!

Diesen Punkt möchte ich nicht abstreiten, gute E-Bikes mit Mittelmotor sind ab 2000€ erhältlich. Klar, die elektronische Ausstattung und vor allem der E-Bike Akku mit seinen circa 700€ schlagen zu Buche. Dafür bekommst du ein meist besser ausgestattetes Fahrrad und mehr Bewegung in der schönen Natur!

6. Führerscheinpflicht bei E-Bikes

Nein!
Normale E-Bikes, sogenannte Pedelecs, unterstützen bis 25 km/h, danach schaltet sich der Motor aus. Schneller geht es – mit Muskelkraft. Bei schnellen Pedelecs (auch S-Pedelecs genannt) ist es anders. Diese laufen bis 45 km/h und dafür ist eine Fahrerlaubnis notwendig!

7. Helmpflicht bei E-Bikes

Zwei Männer mit Fahrradhelm und Fahrradbrille.

Hier gilt ähnliches, wie bei Punkt 6. Bei Pedelecs gilt keine Helmpflicht, bei schnellen S-Pedelecs schon. Aber: Egal ob Pflicht oder nicht ein Fahrradhelm ist eine gute Sache!

8. Komplizierte Bedienung!

Definitiv ein Fehlschluss!

Bosch Kiox 400C integriertes E-Bike-Display, steuerbar direkt am Gehäuse über zwei Touch-Tasten oder den Mini Remote Dropbar am Lenker, zeigt Geschwindigkeit, Akkustand  und eMTB+ Fahrmodus auf einem modernen E-Mountainbike.
E-Bike Display mit Bedieneinheit am Lenker

Die meisten E-Bikes – egal ob mit Bosch-, Impulse– oder Panasonic-Antrieb – funktionieren nach dem gleichen Prinzip: System einschalten, aufs Rad setzen und losfahren. Möchtest du mehr Unterstützung vom Motor, erhöhst du einfach die Unterstützungsstufe über die Bedieneinheit am Lenker. Mit einem Knopfdruck steht dir mehr Schub zur Verfügung!

E-Bike fahren ist also weder kompliziert noch technisch anspruchsvoll – im Gegenteil: Die meisten Menschen finden sich bereits nach wenigen Minuten problemlos zurecht.

9. Akkus sind gefährlich!

Quatsch!
Seit Jahren werden fast ausschließlich Lithium-Ionen Akkus verwendet, die auch in Laptop, Handy und Co sind. Bei korrekter Handhabung passiert nichts!

10. Reichweite zu gering!

Natürlich hat jedes E-Bike eine begrenzte Akkukapazität.
Dennoch sind – je nach Modell, Fahrweise und Streckenprofil – Reichweiten von 100 bis 150 Kilometern oder sogar mehr möglich. Wer überwiegend in einer niedrigen Unterstützungsstufe fährt, kann die Reichweite zusätzlich erhöhen.

11. Nicht für Heckträger geeignet!

Auch das ist längst überholt. Moderne Fahrradträger sind problemlos für den Transport von E-Bikes ausgelegt. Solange die zulässige Traglast des Fahrradträgers sowie die maximale Stützlast der Anhängerkupplung und die Vorgaben des Fahrzeugs beachtet werden, lassen sich ein oder zwei E-Bikes sicher mit in den Urlaub oder auf den nächsten Ausflug nehmen.

Besonders praktisch: Mittlerweile gibt es spezielle E-Bike-Fahrradträger für die Anhängerkupplung, die dank integrierter Auffahrschiene oder Lift-System das Be- und Entladen deutlich erleichtern. So müssen die schweren Räder nicht mehr mühsam angehoben werden.
Bei Fafit24 findest du eine große Auswahl an Fahrradträger!

Thule-Heckträger ebenfalls ausgelegt für E-Bike Transport

12. Mehr Reparaturen nötig!


An diesem Vorurteil ist tatsächlich ein kleiner Funken Wahrheit dran. Ein E-Bike verfügt mit Motor, Akku, Sensoren und Display über deutlich mehr Technik als ein herkömmliches Fahrrad. Dadurch gibt es grundsätzlich auch mehr Komponenten, die verschleißen oder im seltenen Fall einen Defekt aufweisen können.

Die gute Nachricht: Moderne E-Bike-Systeme sind inzwischen sehr ausgereift und gelten als zuverlässig. Bei regelmäßiger Wartung treten größere Probleme vergleichsweise selten auf.

Welches E-Bike passt zu mir?

E-Bikes sind vielseitige Begleiter – ob für den täglichen Weg zur Arbeit, entspannte Ausflüge in der Freizeit oder sportliche Abenteuer in der Natur.

Du interessierst dich für ein E-Bike, bist dir aber noch unsicher, welches Modell am besten zu deinen Bedürfnissen passt? Dann finde heraus, welcher E-Bike-Typ du bist und welches E-Bike perfekt zu deinem Alltag und deinen Ansprüchen passt.

Kostenloser Download „So findest Du Dein passendes Fahrrad“

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Ein Kommentar für “E-Bike Mythen!”

  1. Annika Schmidt sagt:
    9. Februar 2024 um 9:21 Uhr

    Mein Freund interessiert sich für Fahrradsport. Ich denke, er wird nicht wissen, dass E-Bikes auch im Sport verwendet werden. Ich werde ihm erzählen, dass es E-Modelle für Mountainbike Downhill gibt.

    Antworten

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