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Veröffentlicht in Fitness
Veröffentlicht am 13. November 202130. September 2026
Von Tobias Vogl

Zwift – die Fitness App für Biker|innen

Jetzt zuhause auf Biketrainer oder Rollentrainer mit der ZWIFT-App trainieren und dabei in eine virtuelle Welt eintauchen, in der du Strecken abfährst. Ob persönliches Workout oder Challenge innerhalb der Community.

Der Sommer ist zu Ende, aber das heißt noch lange nicht, dass du dein Training beenden musst. Von wegen „Bike einwintern“ oder Laufsachen wegpacken. Jetzt verlegst du dein Training ganz einfach nach drinnen.

Weil stupides Dahinfahren gegen die Wand im Wohnzimmer keinen Spaß macht und vor allem keine Herausforderung oder Motivation ist, zeigt dir Fafit24 die Trainings App ZWIFT.


Artikel im Überblick

  1. Was ist ZWIFT?
  2. Was braucht man, um mit Zwift zu trainieren
  3. Wie geht das Training mit der Zwift App?
Zwift Indoor Bike

1. Was ist ZWIFT?

Zwift ist eine APP, mit der du in einer virtuellen Welt Fahrradfahren oder Laufen kannst.
Sei dein eigener Avatar und fahre oder laufe virtuelle Strecken ab. Du kannst dich innerhalb der virtuellen Welt frei bewegen. Während virtueller Wettkämpfe kannst du Punkte oder neue Ausrüstungen verdienen und sowohl deinen Avatar als auch dein virtuelles Bike verändern, anpassen und upgraden.

  • Trainings-App für Fahrradfahrer und / oder Läufer
  • Virtuelle Welt, in der du dich frei bewegen kannst
  • Trainieren in vorinstallierten Kursen oder eigenes Workout erstellen
  • Straßen-Kurse auf dem Rennrad oder Gelände-Parcours mit dem virtuellen Mountainbike sind möglich

Mit rund 2 Millionen Nutzern weltweit ist Zwift die größte Plattform im Bereich Radsport und Laufsport. Du hast eine große Community, mit der du trainieren kannst. Oder mache einen virtuellen Wettkampf mit deinen Freunden und Kollegen.
Erstelle dir einen Account und du kannst über die ZWIFT-App auf deinen Computer, Tablet oder Smartphone dein virtuelles Training starten.

Tipp
Die Fitness-App wurde 2010 von einem echten Triathleten entwickelt.


2. Was braucht man, um mit Zwift zu trainieren?

Voraussetzung für das Training mit der ZWIFT-App sind:

  • Kompatible Fitnessgeräte
  • Aktiver Account in der App
  • Internetverbindung
  • Endgerät (Computer, Tablet, Smartphone, …)

Sonstige optionale Gadgets bei Bedarf, wie z.B. der Zwift Cog, der mit einem virtuellen Schaltsystem kombiniert werden kann. Dadurch müssen Nutzer nicht mehr zwingend die klassische Kassette des Fahrrads auf den Trainer abstimmen.


Kompatible Fitnessgeräte

Zuallererst benötigst du ein Gerät, auf das du trainieren willst. Das kann ein smartes Laufband, ein Biketrainer oder ein Ergometer sein. Ganz wie du dein Training gestalten willst.

Du besitzt noch kein passendes Fitnessgerät? Unser Artikel könne sehr hilfreich sein:

Das richtige Fitnessgerät finden: Welches passt zu mir?

Falls du dich für einen Biketrainer entschieden hast hier unsere Empfehlungen:

Biketrainer von Horizon

Horizon Ergometer 5.0UI
Horizon Ergometer

Biketrainer von Schwinn

Schwinn 800IC Speed Bike
Schwinn Biketrainer

Auch Rollentrainer oder Trainingsrollen kannst du nutzen, um mit Zwift zu trainieren:

Rollentrainer von Elite

ELITE Rivo Rollentrainer
Elite Rollentrainer

In Verbindung mit freien Rollen oder klassischen Rollentrainern, wie dem Elite Rivo Modell (s.o) , benötigst du außerdem ein eigenes Fahrrad. Im Optimalfall trainierst du auf deinem eigenen Mountainbike oder Rennrad.


Technische Ausstattung und Anforderungen an die Fitnessgeräte

Weil die ZWIFT App nicht einfach ein vorgespeichertes Video abspielt, sondern dich und deine Trainingsleistung nimmt, damit du dich in der virtuellen Welt live fortbewegen kannst, ist eine Verbindung zwischen App und Trainingsgerät notwendig.
Das ist der Grund, warum nicht jedes x-beliebte Fitnessgerät für das Training mit ZWIFT genutzt werden kann, sondern nur Großgeräte mit bereits vorhandenen Sensoren und Bluetooth oder ANT+ Funktion.

Nutzt du für das Training dein eigenes Fahrrad mit einem Rollentrainer, die nicht Zwift-kompatibel sind?

Hier kannst du einen Geschwindigkeitssensor und einen Trittfrequenzsensor am Rad zu verbauen.
Für professionelle Fahrer|innen kannst du auch einen Powermeter nutzen, um die aktuelle Leistung zu messen, die du am Pedal erzeugst.

Aktiver Account in der App

Du kannst dir auf www.zwift.com einen Account anlegen und erstellen. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.
Die ersten 7 Tage sind kostenlos und du befindest dich „nur“ in einer Probemitgliedschaft.

Was kostet Zwift?

Zwift ist nicht kostenlos:
Eine Mitgliedschaft liegt bei 16,67 € /Monat (bei einem Jahresabo) oder 19,99 € pro Monat.
Dabei inklusive sind:

Funktion / Leistung Zwift-Mitgliedschaft
Virtuelle Welten & Strecken ✓
Workouts & Trainingspläne ✓
Rennen & Events ✓
Gruppenfahrten & Community ✓
XP, Abzeichen & virtuelle Belohnungen ✓
Zwift Companion App ✓
Fitness- & Leistungsdaten ✓
Verbindung mit Drittanbieter-Apps ✓
Monatliche Mitgliedschaft 19,99 € / Monat
Jährliche Mitgliedschaft 199,99 € / Jahr
Kostenlose Testphase 14 Tage bei monatlicher Mitgliedschaft
Jahresabo: Geld-zurück-Garantie 30 Tage für neue Abonnenten

Internetverbindung

Für die Nutzung von Zwift ist eine aktive Internetverbindung erforderlich, da die Plattform als Multiplayer-Online-Spiel ausgelegt ist. Zwift empfiehlt eine Bandbreite von mindestens 3 Mbit/s und eine möglichst geringe Latenz.

Beim Training fällt der Datenverbrauch dagegen vergleichsweise gering aus. Nach Angaben von Zwift werden durchschnittlich etwa 55 MB pro Stunde übertragen. Wer Zwift beispielsweise eine Stunde täglich nutzt, kommt damit auf rund 1,6 GB Datenvolumen im Monat.

Eine stabile Verbindung ist besonders für das gemeinsame Fahren, Events und die Kommunikation mit anderen Zwiftern wichtig. Sollte die Verbindung während einer Fahrt kurzzeitig ausfallen, kann die Session laut Zwift lokal gespeichert und nach Wiederherstellung der Verbindung hochgeladen werden.

Endgerät

Auf welchen Geräten kann Zwift genutzt werden?

Zwift kann auf verschiedenen Geräten genutzt werden. Dazu gehören Windows-PCs, Macs, iPhones, iPads, Android-Smartphones und Android-Tablets sowie Apple TV. Die mobile Zwift-App ist über den Apple App Store und Google Play Store erhältlich.

Das eigene Fahrrad, der Smart Trainer oder weitere Sensoren werden je nach Ausstattung beispielsweise über Bluetooth Low Energy (BLE), ANT+ oder WLAN mit Zwift verbunden. Die Zwift Companion App kann dabei als zusätzliche Schnittstelle dienen und beispielsweise Bluetooth-Signale an einen Computer oder Apple TV weiterleiten.

Wer Zwift auf einem großen Fernseher nutzen möchte, kann dafür beispielsweise Apple TV verwenden. Von einer Übertragung über AirPlay oder Chromecast rät Zwift dagegen ab, da es bei Spielen zu Verzögerungen kommen kann.

Unser Tipp: Ein großer Bildschirm kann das Training deutlich immersiver machen. Gerade beim Indoor Cycling lässt sich die virtuelle Umgebung so besser erleben – und die Motivation steigt möglicherweise gleich mit.

Sonstiges sinnvolle Gadgets

Nicht zwingend notwendig sind Elemente wie:

  • Bodenmatte zum Schutz des Bodens und für festen Stand des Gerätes
  • Brustgurt zum Messen von Herzfrequenz, Puls, Kalorienverbrauch
  • Handtuch, Trinkflasche, Radsport-Bekleidung,
  • Biketrainer-Block, um das Vorderrad auf dasselbe, erhöhte Niveau zu bringen, als das Hinterrad, wenn es im Biketrainer eingespannt oder auf der Rolle fährt.
  • Zwift Upgrade-Komponenten

3. Wie geht das Training mit der Zwift App?

Hast du deine Ausstattung komplett und dir einen Account in der Zwift-App erstellt, dann kann das Training doch gleich los gehen!

Zwift bietet eine große Auswahl an virtuellen Welten und Strecken, auf denen du allein oder gemeinsam mit anderen fahren kannst. Neben freien Fahrten stehen strukturierte Workouts, Trainingspläne, Gruppenfahrten und Wettbewerbe zur Verfügung. Die Workouts lassen sich auf unterschiedliche Trainingsziele und Leistungsniveaus abstimmen. Wer einen eigenen Trainingsplan verfolgt, kann außerdem individuelle Workouts erstellen und anpassen.

Bildschirm mit virtuellem Fahrradtraining

Dabei verbindet Zwift klassisches Ausdauertraining mit Elementen aus Gaming und sozialem Training. Du kannst dich mit anderen Fahrern messen, gemeinsam trainieren oder an regelmäßig stattfindenden Events teilnehmen. Dadurch soll das Indoor-Training abwechslungsreicher und motivierender werden.

Auch im professionellen Radsport spielt Zwift inzwischen eine Rolle. Die Plattform ist unter anderem Austragungsort von Esports-Wettbewerben auf internationaler Ebene und arbeitet mit dem Radsport-Weltverband UCI zusammen. Die erste UCI Cycling Esports World Championships fand 2020 statt; seitdem wurde die virtuelle Weltmeisterschaft mehrfach ausgetragen.

Wer nutzt Zwift?

Sowohl ambitionierte Hobbyradler, als auch Profisportler finden ihren Spaß und ihren Trainingserfolg daran.

„Als Profi-Radfahrer ist es für mich sehr wichtig, meine Trainingszeit optimal zu nutzen. Mit Zwift kann ich tolle Sessions ganz einfach in meinen vollen Terminkalender integrieren und jederzeit mit Freunden fahren und Spaß haben!“
Mathieu van der Poel



Wer den Geldbeutel für die erste Anschaffung, den Platz und die Zeit für das Training hat, der wird begeistert sein. Wir im Fafit24 Team haben bereits Kollegen, die regelmäßig miteinander trainieren – mit Zwift.
Bei schönem Wetter gehst du natürlich wieder nach draußen und nutzt dein Rad auf der richtigen Straße und im echten Gelände, aber bei schlechtem Wetter oder zwischendurch ist Zwift eine echt spannende Alternative!

Alternativen zu Zwift

Der Gelegenheitsradler, der nicht ganz so leistungsaffin ist, der kann auch andere Apps nutzen, wie Kinomaps. Oder warum nicht einfach die Trainingszeit nutzen, um die Lieblings-Serie anzuschauen?


Eigene Erfahrung

Für das „Hin und wieder Training“ zu Hause ist Zwift übertrieben. Aber der, der Spaß am richtigen Training auf dem Fahrrad hat und fit bleiben will, ohne dass im Winter das Leistungsniveau abfällt, der wird auf das Training mit Zwift richtig Bock haben.
Das Training wird nie eintönig, denn du hast so viele Möglichkeiten. Die virtuelle Welt ist echt gut gemacht und die Chance, Punkte und neue Ausrüstungs-Gegenstände zu gewinnen, erreicht jeden Gamer.
Gleichzeitig findet eine Trainingsaufzeichnung statt und du kannst dich mit dir selbst, deinen Freunden oder weltweiten Gegnern messen.
Was noch dazu kommt: Auch im Sommer ist das Training auf der Rolle mit Zwift sinnvoll und wird von Vollblut-Radlern genutzt. Du kannst Intervalle zu Ende fahren. Draußen kann es sein, dass auf einmal eine Ampel auf Rot schaltet oder eine Kreuzung kommt – diese Limitierungen hast du auf dem Rollentrainer nicht. Dadurch ist das Training noch effektiver.

Unser Fazit: Zwift hat Suchtpotenzial und echt eine Überlegung wert, ein Abo abzuschließen. Die Kündigung des Zwift-Abos erfolgt direkt auf der Zwift-Homepage und endet dann automatisch zum Ende des Bezahlzyklus. Die Kündigung ist jederzeit möglich und du hast keine Kündigungsfrist.


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Wie nutzt ihr Zwift? Fahrt ihr lieber frei durch die virtuellen Welten, nehmt ihr an Rennen und Events teil oder trainiert ihr gezielt mit Workouts?

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Ein Kommentar für “Zwift – die Fitness App für Biker|innen”

  1. Ilma sagt:
    8. Januar 2022 um 21:17 Uhr

    Ich nutze von Runtastic „RoadBike Pro“. Da kann man Pixelkarten für einen Bereich herunterladen, ansonsten haben die Runtastic-Programme ja nicht so viele Unterschiede untereinander. Das Abo-Model nutze ich nicht, die meisten Online-Dienste gehen doch auch ohne. Vorteil der Runtastic-Apps ist, dass man sie regelmäßig kostenlos bekommt.

    Wenn du Vektorkarten nutzen willst, ist Bikecomputer (Pro) eine gute Alternative. Was mir hier gefehlt hat, war eine Aufzeichnung der Streckendaten (außer Puls). Für BLE-Sensoren braucht man die Pro-Variante. Die Online-Dienste haben mir auch nicht so zugesagt.

    Außerdem geht Locus (Pro) noch recht gut, es zeichnet BLE-Sensoren auf, und man kann sich ein „Cockpit“ mit allen benötigten Instrumenten zusammenstellen. Es fehlen Online-Dienste.

    Antworten

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