Höher, weiter, schneller! Doch nicht immer besser!
Warum Geschwindigkeit nicht alles ist und wie du deine Trainingsintensität optimal steuerst, um nachhaltig Fortschritte zu erzielen – das erfährst du bei Fafit24!
- Herzfrequenzgesteuertes Training
1.1 Ruhepuls: Frühwarnsystem für deinen Körper - Leistungsorientierte Trainingssteuerung
- Wann ist welche Methode sinnvoll?
- Kombination aus Herzfrequenz und Leistung
1. Herzfrequenzgesteuertes Training
Die Pulsmessung zeigt, wie stark dein Körper gerade belastet ist. Sie basiert auf deiner Herzfrequenz (Schläge pro Minute) und gibt Aufschluss darüber, wie dein Herz-Kreislauf-System auf eine Belastung reagiert.
Per Brustgurt gemessen, ist die Pulsmessung eine kostengünstige und einfache Möglichkeit, die aktuelle körperliche Belastung einzuschätzen. Für Einsteiger, Hobbyfahrer und alle, die nicht in die Powermeter investieren wollen, ist Puls das Mittel der Wahl.
In Verbindung mit einem Fahrradcomputer oder per Smartwatch lassen sich die Herzfrequenzdaten während der Fahrt direkt ablesen. So siehst du jederzeit, in welchem Pulsbereich du unterwegs bist, und kannst deine Trainingsintensität gezielt anpassen.
Sie zeigt nicht nur, wie intensiv die Einheit ist, sondern reagiert auch auf innere Einflüsse wie Flüssigkeitsmangel oder Energieverfügbarkeit. Steigt der Puls bei gleichbleibender Intensität während einer langen, lockeren Grundlageneinheit an, kann das zum Beispiel auf sinkende Kohlenhydratspeicher hindeuten.
Auch äußere Einflüsse wie hohe Temperaturen erhöhen die Herzfrequenz, das Herz schlägt schneller, um den Körper zusätzlich zu kühlen
Herzfrequenzbasierte Messungen eignen sich, wenn man einen Orientierungswert dafür sucht, welcher Pulsbereich fordernd ist und welche Herzfrequenz über einen längeren Zeitraum gehalten werden kann. Dieser Bereich ist stark individuell: 160 Schläge pro Minute sind für den einen locker, für den anderen Maximum. Die Faustformel „220 minus Lebensalter“ liefert dabei nur einen groben Richtwert.
Bei schneller Belastungsänderung wie kurzen Sprints oder Intervallen reagiert der Puls allerdings träge. Hier ist ein gewissens Gefühl für die eigenen Werte gefragt.
1.1 Ruhepuls: Frühwarnsystem für deinen Körper
Der Ruhepuls ist eine weitere wichtige Kenngröße, die viel über den aktuellen Zustand des Körpers verraten kann. Wird er regelmäßig dokumentiert, entsteht mit der Zeit ein persönlicher Referenzwert. Dieser hilft dabei einzuschätzen, ob der Körper gut erholt ist oder aktuell unter erhöhter Belastung steht.
Ist der Wert ungewöhnlich hoch, kündigt sich unter Umständen ein Infekt an oder die Erholungsphase nach einem Training war nicht ausreichend. Ein dauerhaft erhöhter Ruhepuls kann durch ein Übertraining, eine schlechte Schlafqualität oder Stress im Alltag ausgelöst werden.
2. Leistungsorientierte Trainingssteuerung
Die Wattmessung zeigt, wie viel Leistung du tatsächlich trittst – also die mechanische Energie, die du auf das Pedal bringst. Sie wird über einen Leistungsmesser am Rad erfasst: Kurbel-, Pedal- oder Nabenmessung zeigen dir in Echtzeit, welche Leistung du in Watt erzeugst.
Deine Leistungsdaten sind dabei völlig unabhängig von äußeren Einflüssen! Damit deine Wattwerte im Training wirklich aussagekräftig sind, müssen zunächst deine individuellen Leistungszonen bestimmt werden. So kannst du einschätzen, wie lange du bestimmte Leistungen abrufen kannst und dein Energiemanagement verbessern, indem du verstärkt auf Krafteinteilung achtest. Powermeter verringern also die Gefahr zu überpacen. Außerdem bilden deine Leistungszonen die Grundlage für eine strukturierte und leistungsorientierte Trainingssteuerung– zum Beispiel bei gezielten Intervalleinheiten.
Während der Puls direkt am Körper gemessen wird und kaum zusätzlichen Aufwand erfordert, sieht es bei Powermetern etwas anders aus:
Je nach System müssen Montage und Kompatibilität genau beachtet werden. Kurbel- oder Spider-Powermeter müssen beispielsweise zum Innenlager, Antrieb und Kettenblattstandard passen. Wer sich diesen Aufwand sparen möchte, findet in einem Rennrad mit integriertem Powermeter die ideale Lösung. So ist die Leistungsmessung von Anfang an sauber ins Rad integriert und das wattbasierte Training kann ohne zusätzliche Nachrüstung starten.
Während der Puls direkt am Körper gemessen wird und kaum zusätzlichen Aufwand erfordert, sieht es bei Powermetern etwas anders aus:
Je nach System müssen Montage und Kompatibilität genau beachtet werden. Kurbel- oder Spider-Powermeter müssen beispielsweise zum Innenlager, Antrieb und Kettenblattstandard passen.
Wer sich diesen Aufwand sparen möchte, findet in einem Rennrad mit integriertem Powermeter die ideale Lösung. So ist die Leistungsmessung von Anfang an sauber ins Rad integriert und das wattbasierte Training kann ohne zusätzliche Nachrüstung starten.
3. Wann ist welche Methode sinnvoll?
4. Kombination aus Herzfrequenz und Leistung
Die beste Lösung: Kombination beider Methoden
Die effektivste Trainingssteuerung entsteht, wenn du beide Werte kombinierst:
- Watt zeigt dir, was du leistest
- Puls zeigt dir, wie dein Körper darauf reagiert
Ein Beispiel:
Du trittst wie gewohnt 200 Watt – aber dein Puls ist ungewöhnlich hoch. Das kann ein Zeichen für Ermüdung oder sinkende Kohlenhydratspeicher sein!
Starte jetzt mit Powermeter und Herzfrequenzmesser in ein gezielteres Training und hol dir die passende Ausrüstung direkt bei Fafit24!



